Plastische & Ästhetische Chirurgie · Heidelberg · Mannheim · Karlsruhe
In Mannheim, Heidelberg und Karlsruhe. Frau Prof. Kotsougiani-Fischer und Herr Prof. Fischer verhelfen Ihnen zu einem harmonischen Körperbild und neuer Lebensqualität – operiert im Vier-Augen-Prinzip.
Das Aesthetikon-Prinzip
Bei AESTHETIKON wird die Brustverkleinerung ausschließlich im Vier-Augen-Prinzip von Prof. Kotsougiani-Fischer und Prof. Fischer gemeinsam durchgeführt: Die Anzeichnung wird geprüft und verfeinert, operiert wird zu zweit – vier Augen für mehr Sicherheit, vier Hände für mehr Präzision.
Jeder Eingriff findet in unserer eigenen §30-Privatklinik im Herzen Heidelbergs statt – nicht in einem fremden Beleghaus. So liegen Anzeichnung, Operation und Nachsorge in einer Hand. Beratung und Nachsorge bieten wir zusätzlich in AESTHETIKON Mannheim und AESTHETIKON Karlsruhe; für die Zeit nach der Operation stehen wir in ständiger Notfallbereitschaft zur Verfügung.
@aesthetikon
Vorher / Nachher – bei medizinischer Indikation
Bei dieser Patientin lag eine medizinische Indikation vor (ausgeprägte Brustptose Grad III nach Regnault mit funktioneller Beschwerdesymptomatik), bei der die Kosten von der privaten Krankenkasse übernommen wurden. Nur in einem solchen Fall ist die Darstellung eines Vorher-/Nachher-Ergebnisses rechtlich zulässig – bei rein ästhetischen Eingriffen gilt weiterhin das gesetzliche Verbot von Vorher-Nachher-Bildern (§ 11 HWG).
Die Patientin hat der Veröffentlichung der Bilder ausdrücklich zugestimmt.
Mammareduktionsplastik
Frau Prof. Kotsougiani-Fischer und Herr Prof. Fischer weisen eine langjährige Erfahrung im Bereich der Brustreduktion bzw. Bruststraffung auf. Gerne verhelfen Sie Ihnen zu einem rundum harmonischen Körperbild und neuer Lebensqualität.
Eine zu große Oberweite (Makromastie, Mammahypertrophie) kann zu einer großen körperlichen und auch seelischen Belastung werden. Gewichtsbedingte Rücken- oder Nackenschmerzen, Entzündungen der Unterbrustfalte durch starkes Schwitzen, körperliche Einschränkungen im Alltag – die Liste der Beschwerden ist lang. Im Sommer kann sich diese Symptomatik noch weiter verschlimmern und im schlimmsten Fall zu einer Infektion führen. Die Plastische Chirurgie kann hier Ihrem Körper helfen. Eine Brustverkleinerung (sog. Mammareduktionsplastik, oftmals auch Brustreduktion genannt) kann helfen, das körperliche Gleichgewicht wiederherzustellen und die Schmerzen zu lindern. Gleichzeitig kann die Brust wieder aufgerichtet werden (Bruststraffung, auch „Mastopexie"), sodass sie sich in Ihr ästhetisches Gesamtbild wieder einfügt.
Um die für Sie passende Operationstechnik zu finden, wird die Brustregion in einem präoperativen Beratungsgespräch ausführlich untersucht und vermessen. Die Operation findet in Vollnarkose statt. In den meisten Fällen bleiben unsere Patientinnen einen Tag stationär. Danach sollten Sie sich für ca. 5 bis 6 Wochen körperlich schonen.
Vereinbaren Sie gerne online oder telefonisch einen Termin zur ausführlichen Beratung – wir freuen uns auf Sie.
Beurteilung & Technik
Vor jeder Brustverkleinerung beurteilen wir das Ausmaß des Absinkens (Ptosis mammae) nach der Klassifikation von Regnault – maßgeblich ist die Lage der Brustwarze zur Unterbrustfalte. Daraus ergibt sich, welche Schnittführung für ein harmonisches, narbensparendes Ergebnis nötig ist.
Warum AESTHETIKON
Keine Frage des Alters
Viele Frauen leben jahrzehntelang mit den Beschwerden einer zu großen Brust und schieben den Gedanken an eine Operation immer weiter auf. Häufig hören wir dann den Satz: „Dafür bin ich doch jetzt zu alt." Das ist einer der hartnäckigsten Irrtümer in der Brustchirurgie – und aus unserer Erfahrung wie auch nach der Studienlage schlicht falsch.
Ein erheblicher Teil unserer Patientinnen ist über 50. Oft kommen sie, wenn die Kinder aus dem Haus sind, wenn nach den Wechseljahren das Gewicht der Brust noch einmal zugenommen hat oder wenn Nacken- und Rückenschmerzen den Alltag zunehmend bestimmen.
Zur Sicherheit: Eine Auswertung von 3.537 Brustverkleinerungen aus der NSQIP-Datenbank untersuchte gezielt, ob das Alter die Komplikationsrate beeinflusst. Zwischen Frauen unter und über 60 Jahren fand sich kein Zusammenhang zwischen Alter und chirurgischen Komplikationen. Die Autoren schlussfolgerten, dass der Eingriff bei sorgfältiger Patientenauswahl auch bei älteren Patientinnen sicher durchgeführt werden kann.
Zur Wirksamkeit: In einer prospektiven Kohortenstudie an 209 operierten Frauen mit einer Kontrollgruppe von 124 nicht operierten Frauen verbesserten sich nach der Brustverkleinerung alle acht Dimensionen des SF-36-Lebensqualitätsfragebogens signifikant. Bereits drei Monate nach dem Eingriff entsprachen die Werte denen der Normalbevölkerung und blieben über zwölf Monate stabil – während die Werte der nicht operierten Frauen unverändert auf Ausgangsniveau verharrten. Entscheidend für Sie: Dieser Gewinn an Lebensqualität war unabhängig vom Körpergewicht und vom Resektionsgewicht.
In einer randomisierten kontrollierten Studie an 73 Frauen zeigten sich hochsignifikante Unterschiede zugunsten der früh operierten Gruppe – gemessen mit gleich vier verschiedenen validierten Instrumenten.
Und eine schwedische Untersuchung mit SF-36 fand, dass Frauen mit Makromastie vor der Operation eine deutlich schlechtere Lebensqualität hatten als gleichaltrige Frauen – ein Jahr nach dem Eingriff bestand dieser Unterschied nicht mehr. Die Frauen waren, wie es die Autoren formulierten, in ihrer gesundheitsbezogenen Lebensqualität normalisiert.
Unsere Erfahrung deckt sich mit den Daten: Frauen, die diesen Schritt spät gehen, sagen im Rückblick am häufigsten, sie hätten ihn früher gehen sollen.
Bei sehr großer Brust
Bei den Standardtechniken bleibt die Brustwarze an einem gut durchbluteten Gewebestiel und wird lediglich versetzt. Bei einer Gigantomastie stößt dieses Prinzip an eine Grenze.
Wenn sehr große Gewebemengen entfernt werden müssen oder die Strecke, um die die Brustwarze angehoben werden muss, sehr lang ist, wird der Stiel so lang und so schwer, dass die sichere Durchblutung der Brustwarze nicht mehr gewährleistet ist. Es droht ein Gewebeuntergang der Brustwarze.
Für diese Situation gibt es den freien Brustwarzentransfer (freie Mamillentransplantation, englisch free nipple graft). Dabei wird der Brustwarzen-Warzenhof-Komplex zu Beginn der Operation als Vollhauttransplantat entnommen, die Brust anschließend frei von dieser Rücksichtnahme neu geformt und verkleinert – und der Komplex am Ende an der neuen, korrekten Position wieder eingesetzt, wo er von der Unterlage aus neu einheilt.
Wir sprechen diese Technik immer offen an, bevor Sie sich entscheiden – denn sie hat klare Nachteile, die Sie kennen sollten: Die Empfindsamkeit der Brustwarze geht verloren oder ist dauerhaft deutlich vermindert, die Stillfähigkeit ist nicht mehr gegeben, und es kann zu Pigmentveränderungen des Warzenhofs kommen. Eine vergleichende Untersuchung an Patientinnen mit Gigantomastie zeigte zudem, dass gestielte Techniken – wo sie sicher möglich sind – in Patientenzufriedenheit und ästhetischem Ergebnis überlegen abschneiden.
Genau deshalb ist unser Vorgehen: Wir schöpfen die gestielten Techniken so weit aus, wie es die Durchblutung sicher zulässt, und greifen auf den freien Transfer nur dort zurück, wo er die verlässlichere Lösung ist. Interessant ist dabei ein Befund, der viele Patientinnen überrascht: Bei Gigantomastie ist die Empfindsamkeit der Brustwarze durch die chronische Zugbelastung der Nerven bereits vor der Operation messbar herabgesetzt – ein Teil der Frauen empfindet nach der Verkleinerung sogar mehr als vorher.
Welche Technik für Sie infrage kommt, entscheiden wir nach Vermessung Ihrer Brust gemeinsam mit Ihnen im Beratungsgespräch – und niemals ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung.
Voraussetzung
Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Deshalb ist eine aktuelle fachärztliche Untersuchung der Brust bei uns keine Empfehlung, sondern Voraussetzung für jeden Eingriff an der Brust.
Vor Ihrer Brustverkleinerung muss eine gynäkologische Untersuchung der Brust vorliegen, die nicht älter als ein Jahr ist. Welche Methode dafür die richtige ist – Tastuntersuchung, Ultraschall oder Mammographie – entscheidet Ihre Fachärztin bzw. Ihr Facharzt für Gynäkologie anhand Ihres Alters, Ihres Befundes und Ihrer Vorgeschichte.
Blutbild: Die Blutentnahme führen wir bei uns in der Klinik durch.
EKG: Ein EKG ist nicht grundsätzlich nötig. Es wird durchgeführt, wenn unsere Narkoseärztin oder unser Narkosearzt es nach dem Vorgespräch für Sie für sinnvoll hält.
Sicherheit hat für uns Vorrang vor Ästhetik. Ein unklarer Tastbefund gehört abgeklärt, bevor operiert wird – nicht danach.
Ihr Weg
Im persönlichen Gespräch lernen wir Sie und Ihre Wünsche kennen, untersuchen und vermessen Ihre Brust. Gemeinsam legen wir fest, wie viel Gewebe entfernt wird und welche Schnittführung für Ihre Ausgangsform die schonendste ist.
Vor dem Eingriff klären wir Sie ausführlich auf, prüfen Ihre Voruntersuchungen (u. a. die gynäkologische Untersuchung) und besprechen Technik und Narbenverlauf. Am OP-Tag erscheinen Sie nüchtern; die Anzeichnung erfolgt gemeinsam im Vier-Augen-Prinzip.
Der Eingriff dauert je nach Menge des zu entfernenden Gewebes etwa 1:15 bis 2 Stunden in Vollnarkose. Überschüssiges Drüsen- und Fettgewebe sowie überschüssige Haut werden entfernt, der Warzenhof bei Bedarf verkleinert und die Brustwarze an einem durchbluteten Gewebestiel versetzt. Anschließend tragen Sie einen Kompressions-BH.
Aufenthalt ambulant oder stationär in unserer eigenen Privatklinik (§ 30) – je nach Befund und Ihrem Wunsch. In den ersten Tagen den Oberkörper schonen und ruckartige Armbewegungen vermeiden. Ein Fadenzug ist nicht erforderlich (selbstauflösende Fäden).
Ein Kompressions-BH wird für etwa 6 Wochen Tag und Nacht getragen. Im Preis enthalten sind die Nachkontrollen nach 1 und 2 Wochen, 6 Wochen sowie 3, 6 und 12 Monaten. Zwischenkontrollen sind jederzeit möglich und werden nicht zusätzlich berechnet.
Kosten & Finanzierung
Die Kosten für eine Brustverkleinerung starten bei circa 9.000 €.
Die Kosten für eine Brustverkleinerung oder eine Bruststraffung (ggf. auch eine Kombination beider Verfahren) variieren individuell je nach Anatomie und Notwendigkeit einzelner operativer Schritte. Gerne erstellen wir Ihnen nach einer ausführlichen Beratung eine Kostenkalkulation inklusive aller Leistungen (Anästhesie, Operationsteam, verwendete Materialien, Medikamente). Ebenfalls sind hierin die Kosten für Nachsorgeuntersuchungen in unserer Praxis enthalten. So kommen keine versteckten Kosten auf Sie zu. Eine Finanzierung der Kosten für die Brustverkleinerung über externe Finanzdienstleister ist möglich.
Wir arbeiten als Privatklinik und behandeln Privatpatientinnen sowie Selbstzahlerinnen. Bei privat Versicherten ist eine Kostenbeteiligung in Ausnahmefällen möglich – dann nämlich, wenn sich die vorliegenden Beschwerden wie ausgeprägte Rücken- und Nackenschmerzen oder wiederkehrende Entzündungen der Unterbrustfalte eindeutig auf das Gewicht der Brüste zurückführen lassen. Ob das in Ihrem Fall zutrifft, muss individuell geprüft werden. Für gesetzlich Versicherte ist eine Abrechnung über die Krankenkasse bei uns nicht möglich.
Sie möchten vorab wissen, ob und welcher Eingriff für Sie infrage kommt? Nutzen Sie unseren BRUST-CHECK – Ihre persönliche Ersteinschätzung anhand von Formular und Fotos.
FAQ
Das Heilmittelwerbegesetz (§ 11 HWG) untersagt die öffentliche Werbung mit Vorher-Nachher-Abbildungen bei operativen plastisch-chirurgischen Eingriffen. Wir halten uns daran. In Ihrem persönlichen Beratungsgespräch können wir Ihnen jedoch im vertraulichen Rahmen anhand von Patientenbildern die unterschiedlichen Operationstechniken veranschaulichen und Sie so in Ihrer Entscheidung unterstützen. Das gilt für rein ästhetische Eingriffe ohne medizinische Indikation.
Die Brustverkleinerung wird in Vollnarkose durchgeführt. Der Eingriff dauert je nach Menge des zu entfernenden Brustdrüsengewebes ca. 1:15 bis 2 Stunden. Hierbei wird, nach gründlicher Desinfektion des Operationsgebietes, das überschüssige Brustdrüsen- und Fettgewebe sowie die überschüssige Haut schonend präpariert und entfernt. Ebenso wird die Brustwarze samt Warzenvorhof umschnitten und ggf. in der Größe angepasst/verkleinert. Während der Operation erfolgt eine ständige Kontrolle des Ergebnisses unserer beiden Fachärzte, um die Proportionen und Form der Brust zu beurteilen und ein ästhetisch ansprechendes Operationsergebnis zu sichern. Außerdem achten wir auf eine narbensparende Schnittführung und ein schonendes Vorgehen. Nachdem die gewünschte Größe und eine Neumodellierung der neuen Brust erreicht wurde, erfolgt die Naht der Haut. Gegebenenfalls, je nach reseziertem Gewebe und Wundfläche, wird eine Drainage eingelegt, die den Sekretabfluss fördert. Diese wird im weiteren Verlauf nach der Operation wieder entfernt. Es wird auf eine sehr sorgsame Blutstillung geachtet. Die Hautnähte werden mit Pflastern und Verbänden steril verbunden.
Der Eingriff kann ambulant oder stationär erfolgen – das entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen anhand des Befundes und Ihrer persönlichen Situation. Bleiben Sie über Nacht, werden Sie in unserer Klinik rund um die Uhr versorgt und erhalten bei Bedarf Schmerzmittel. Am nächsten Tag dürfen Sie nach Rücksprache mit unseren Fachärzten die Heimreise antreten. Im Anschluss daran erfolgen in regelmäßigen Abständen Nachsorgetermine zur Wundkontrolle.
Durch eine Brustverkleinerung können sich lästige Nacken- und Rückenschmerzen, die durch eine große Oberweite oder großen Brustumfang bedingt sind, sowie wiederkehrende Entzündungen und Infektionen der Unterbrustfalte bessern bzw. vollständig verschwinden. Das Selbstwertgefühl von Frauen kann sich dadurch wieder steigern und Ihnen helfen, neues Selbstvertrauen zu finden. Eine Anpassung Ihrer Brustgröße an die restlichen Körperproportionen führt in der Regel zu einem harmonischen Gesamtbild und verschafft Ihnen neue Lebensqualität. Außerdem wird durch die Verkleinerung eine zusätzliche Straffung der Brust erreicht, die neuen Halt verleiht.
Diese Beobachtung ist wissenschaftlich gut belegt. In einer prospektiven Studie an Patientinnen mit Makromastie besserten sich Schmerzen in allen untersuchten Körperregionen hochsignifikant, und die Lebensqualität erreichte ein Jahr nach dem Eingriff das Niveau gleichaltriger Frauen ohne Beschwerden. In einer Drei-Jahres-Nachuntersuchung derselben Gruppe blieb dieser Effekt stabil.
Es existieren verschiedene plastisch chirurgische Techniken zur Durchführung einer Brustverkleinerung bzw. Bruststraffung bei Frauen (z.B. zirkuläre bzw. periareoläre Bruststraffung, T-Schnitt-Technik, I-Schnitt-Technik, J-Technik etc.). Zusätzlich wird meist das restliche Brustgewebe so platziert und fixiert, dass eine Art „innerer BH" entsteht, der der neugeformten Brust mehr Halt gibt und sie von innen heraus stützt. Jede dieser Techniken bietet individuelle Vor- und Nachteile. Innerhalb Ihres Beratungsgespräches in unserer Praxis erörtern wir gemeinsam mit Ihnen Ihre Wünsche und Vorstellungen und finden so die zu Ihnen und Ihrem Körper passende Methode zur Brustverkleinerung.
Als Experten auf dem Gebiet der Brustchirurgie arbeiten wir im AESTHETIKON nach den neuesten und modernsten Operationstechniken und -standards. Hierzu gehört neben einer schonenden Operationstechnik auch ein narbensparendes Vorgehen bei sämtlichen Operationen der Brust. Dennoch verbleiben, je nach gewählter Operationstechnik, Narben an der Hautnaht nach einer Brustverkleinerung (z.B. horizontale Narbe in der Unterbrustfalte und vertikale Narbe hin zum Mamillen-Areola-Komplex bei T-Schnitt-Straffung). Diese sind jedoch in der Regel sehr fein und verblassen im Laufe der Zeit. Allerdings unterliegt die Narbenbildung der individuellen Heilung. Eine sorgfältige Narbenpflege kann zu geringerer Narbenbildung beitragen.
Das Tragen von Kompressionswäsche in Form eines Kompressions-BHs nach der Operation ist ein wichtiger Bestandteil für den Erfolg des Operationsergebnisses. Hierdurch lässt sich das Ergebnis der Brustverkleinerung bzw. das Gewebe stabilisieren, und die neugeformte Brust wird gestützt. Um die Wundheilung nicht zu gefährden, ist das Duschen erst einige Tage nach der Operation wieder möglich. Für einige Wochen nach der Brustverkleinerung sollten Sie sich körperlich schonen. Verzichten Sie auf das Heben und Tragen schwerer Gegenstände, ausgiebiges Sonnenbaden, Saunieren und sportliche Aktivitäten. Nach der Operation auftretende Schmerzen lassen sich gut mit den Schmerzmitteln, die Sie von uns erhalten, kompensieren. Sie erhalten von uns außerdem ein Informationsblatt, in dem Sie jederzeit nachlesen können, wie Sie sich nach der Operation am besten verhalten. Bei Fragen oder akuten Beschwerden stehen wir Ihnen jederzeit über unser Notfalltelefon zur Verfügung.
Dies ist stark abhängig von dem Beruf, dem Sie nachgehen oder der privaten körperlichen Belastung. Zudem spielt die Methode der Brustverkleinerung eine Rolle. Bei einer körperlich schonenden Büroarbeit z.B. ist ein Zurückkehren an den Arbeitsplatz bereits nach 5 Tagen möglich. Generell empfehlen wir nach der Operation eine Erholungszeit von etwa 2-3 Wochen.
Direkt nach der Operation kann die Brust für einige Tage und Wochen noch leicht geschwollen sein und etwas spannen. Dieser Zustand kann das sensible Empfinden beeinträchtigen, was sich aber im Laufe der Zeit wieder normalisiert.
Nach einigen Wochen Erholungsphase und körperlicher Schonung können Sie wie gewohnt wieder Sport treiben und das in der Regel sogar sehr viel einfacher und „leichter" als je zuvor.
In der Regel kommt es nicht zu einer postoperativen Beeinträchtigung der Stillfähigkeit, sofern diese auch vor der Operation schon erhalten war. Während der Schwangerschaft kann es bei Frauen durch Gewichtszu- und Abnahme zu einer Veränderung der Brustform und Reduktion der Elastizität der Haut kommen, was in einem Herabhängen der Brüste resultiert. Es empfiehlt sich daher, eine Brustverkleinerung nach abgeschlossener Familienplanung durchzuführen. Allerdings gilt: Sie entscheiden, wann für Sie der richtige Zeitpunkt für eine Brustverkleinerung ist.
Brustoperationen wie die Brustvergrößerung und die Brustverkleinerung gehören zu den mit am häufigsten durchgeführten Operationen der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie. Als Experten für plastisch ästhetische Brustchirurgie mit langjähriger Erfahrung in diesem Fachgebiet bieten Prof. Kotsougiani-Fischer und Prof. Fischer Ihnen die bestmögliche Behandlung – vom Beratungsgespräch bis hin zur Nachsorge. Nach der Operation kann es zu leichten Schmerzen, Blutergüssen und einem Spannungsgefühl kommen. Sie erhalten von uns eine postoperative Tasche, in der Sie schmerzstillende Medikamente sowie weiteres Zubehör für Ihre Zeit nach der Operation finden. In unseren engmaschigen Nachuntersuchungen kontrollieren wir das postoperative Ergebnis und können im Fall von selten auftretenden Komplikationen schnell handeln. Über weitere Risiken des Eingriffs klären wir Sie während Ihres Beratungs- und Aufklärungsgespräches vor der Operation auf.
Wir arbeiten als Privatklinik und behandeln Privatpatientinnen sowie Selbstzahlerinnen. Bei privat Versicherten ist eine Kostenbeteiligung in Ausnahmefällen möglich – dann nämlich, wenn sich die vorliegenden Beschwerden wie ausgeprägte Rücken- und Nackenschmerzen oder wiederkehrende Entzündungen der Unterbrustfalte eindeutig auf das Gewicht der Brüste zurückführen lassen. Ob das in Ihrem Fall zutrifft, muss individuell geprüft werden. Für gesetzlich Versicherte ist eine Abrechnung über die Krankenkasse bei uns nicht möglich.
Das lässt sich nicht in Körbchengrößen versprechen, sondern nur in Gramm planen – und auch das erst nach Vermessung Ihrer Brust. In Studien liegt das durchschnittliche Resektionsgewicht je nach Ausgangsbefund etwa zwischen 600 und 1.000 Gramm pro Seite; in einer großen Nachuntersuchung reduzierte sich die Körbchengröße bei knapp drei Vierteln der Frauen um durchschnittlich zwei Größen. Wichtig zu wissen: Auch kleinere Reduktionen unter 1.000 Gramm insgesamt bringen nachweislich eine deutliche Beschwerdelinderung. Entscheidend ist nicht die maximale Menge, sondern eine Größe, die zu Ihren Proportionen passt und die Durchblutung der Brustwarze sicher erhält.
Bei den Standardtechniken bleibt die Brustwarze an einem durchbluteten und innervierten Gewebestiel und wird lediglich versetzt – sie wird also nicht abgetrennt. Die freie Transplantation der Brustwarze ist nur bei extremer Makromastie mit sehr langen Verlagerungsstrecken eine Option und wird mit Ihnen vorher ausführlich besprochen. Eine vorübergehend veränderte Empfindsamkeit in den ersten Wochen bis Monaten ist normal. In Langzeitnachuntersuchungen berichtet ein Teil der Patientinnen über eine dauerhaft verminderte Empfindlichkeit der Brustwarze – wir klären Sie darüber ehrlich auf, bevor Sie sich entscheiden.
In aller Regel ja – über die Eignung entscheidet Ihr Allgemeinzustand, nicht Ihr Geburtsjahr. Eine Auswertung von 3.537 Brustverkleinerungen fand keinen Zusammenhang zwischen Alter und chirurgischen Komplikationen und kam zu dem Schluss, dass der Eingriff bei sorgfältiger Patientenauswahl auch bei älteren Patientinnen sicher durchführbar ist. Ein erheblicher Teil unserer Patientinnen ist über 50.
Bei sehr großer Brust kann die Brustwarze nicht sicher an einem Gewebestiel versetzt werden, weil die Durchblutung über eine zu lange Strecke nicht gewährleistet wäre. In diesem Fall wird der Brustwarzen-Warzenhof-Komplex als Vollhauttransplantat entnommen und am Ende der Operation an der neuen Position wieder eingesetzt. Diese Technik ermöglicht sehr große Reduktionen sicher – geht aber mit dem Verlust der Empfindsamkeit und der Stillfähigkeit einher. Wir setzen sie deshalb nur ein, wenn gestielte Techniken nicht sicher möglich sind, und besprechen sie immer vorher ausführlich mit Ihnen.
Eine feingewebliche Untersuchung des entfernten Brustdrüsengewebes führen wir dann durch, wenn sie von Ihrem Gynäkologen empfohlen wird. Grundsätzlich setzen wir voraus, dass alle Patientinnen vor dem Eingriff eine gynäkologische Untersuchung hatten, die nicht länger als ein Jahr zurückliegt. Sollte sich ein auffälliger Befund ergeben, besprechen wir mit Ihnen persönlich das weitere Vorgehen.
Voraussetzung ist eine abgeschlossene Brustentwicklung. Junge Frauen mit ausgeprägter Makromastie leiden häufig besonders stark – körperlich wie psychisch. Eine Langzeitstudie an Jugendlichen zeigte bereits sechs Monate nach dem Eingriff deutliche Verbesserungen von Selbstwertgefühl und Lebensqualität, die über mindestens fünf Jahre stabil blieben und unabhängig von Alter und BMI-Kategorie waren. Ob und wann ein Eingriff bei Ihnen sinnvoll ist, besprechen wir individuell.
Ein stabiles Gewicht ist wichtiger als ein bestimmter Zahlenwert auf der Waage. Wenn Sie ohnehin eine deutliche Gewichtsabnahme planen, ist es sinnvoll, diese vorher abzuschließen – sonst verändert sich die Brust nach der Operation noch einmal. Ist Ihr Gewicht stabil, sprechen die Daten dafür, den Eingriff nicht vom BMI abhängig zu machen: Die Beschwerdelinderung und der Gewinn an Lebensqualität treten nach der Studienlage unabhängig vom Ausgangsgewicht ein.
Ja, und bei der Brustverkleinerung mit besonderem Nachdruck. Nikotin verengt die feinen Hautgefäße und verschlechtert genau dort die Durchblutung, wo bei der T-Schnitt-Technik die höchste Belastung liegt: am Kreuzungspunkt der Nähte und am Gewebestiel der Brustwarze. Wundheilungsstörungen sind bei Raucherinnen deutlich häufiger. Wir bitten Sie um einen vollständigen Nikotinverzicht mindestens zwei Wochen vor und zwei Wochen nach der Operation, einschließlich E-Zigaretten und Nikotinpflaster.
Ja, wir legen eine Drainage ein – jedoch bewusst nur eine Drainage pro Seite und nicht zwei pro Seite, wie es in vielen Kliniken üblich ist. Sie fördert den Abfluss von Wundsekret und wird in der Regel bereits am Folgetag vor Ihrer Entlassung wieder entfernt. Fäden müssen bei uns nicht gezogen werden – wir verwenden selbstauflösendes Nahtmaterial.
Das entfernte Drüsengewebe wächst nicht nach. Verändern kann sich die Brust dennoch – durch deutliche Gewichtszunahme, durch eine Schwangerschaft und Stillzeit oder durch hormonelle Umstellungen. Wir empfehlen deshalb, den Eingriff bei stabilem Gewicht und nach Möglichkeit nach abgeschlossener Familienplanung durchführen zu lassen.
In den ersten Wochen auf dem Rücken, gerne mit leicht erhöhtem Oberkörper – das reduziert Schwellung und Spannungsgefühl. Bauch- und Seitenlage sollten Sie etwa vier bis sechs Wochen meiden. Der Kompressions-BH wird in dieser Zeit Tag und Nacht getragen.
Die Vorsorge bleibt uneingeschränkt möglich und wird durch die kleinere Brust in der Regel sogar einfacher zu beurteilen. Bitte informieren Sie Ihren Radiologen über die vorangegangene Operation, damit narbige Veränderungen richtig eingeordnet werden. Die jährliche gynäkologische Vorsorge sollten Sie unverändert wahrnehmen.
Kongresse & Vorsitze
Prof. Kotsougiani-Fischer und Prof. Fischer sind als Referenten und Sitzungsvorsitzende auf den führenden Fachkongressen zur ästhetischen Brustchirurgie vertreten.

Sitzungsvorsitz Prof. Dr. med. Dimitra Kotsougiani-Fischer · 42. Jahrestagung der DGPRÄC · 01.10.2022, Frankfurt a. Main

Sitzungsvorsitz Prof. Dr. med. Dimitra Kotsougiani-Fischer (mit M. Reichenberger & A. Arens-Landwehr) · 03.10.2024

Referent Prof. Dr. med. Sebastian Fischer · Better safe than sorry in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie · 142. Deutscher Chirurgenkongress · 26.–28.03.2025, München
Patientenstimmen
„Endlich keine Rückenschmerzen mehr. Ich hätte diesen Schritt viel früher gehen sollen – das Ergebnis ist harmonisch und fühlt sich einfach richtig an."
„Ehrliche Beratung ohne falsche Versprechungen und ein Team, das sich wirklich kümmert. Die Narben sind fein und meine Lebensqualität ist eine ganz andere."
Durchschnitt aus den Google-Bewertungen
der Privatklinik Heidelberg
Fachliche Quellen
Medizinisch geprüft durch
Prof. Dr. med. Dimitra Kotsougiani-Fischer
Fachärztin für Plastische & Ästhetische Chirurgie · APL-Professorin, Universität Heidelberg
Prof. Dr. med. Sebastian Fischer, MHBA
Facharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie · APL-Professor, Universität Heidelberg
Die Inhalte dieser Seite wurden von unseren Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie fachlich geprüft. Sie dienen der allgemeinen Information und ersetzen kein persönliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch.
Termin
In einem persönlichen Beratungsgespräch lernen wir Sie und Ihre Wünsche kennen, untersuchen und vermessen Ihre Brust und entwickeln gemeinsam den für Sie sichersten und schönsten Weg.