Privatklinik für Plastische & Ästhetische Chirurgie · Heidelberg · Mannheim · Karlsruhe
Prof. Kotsougiani-Fischer und Prof. Fischer sind spezialisiert auf die Lidchirurgie und halten jährlich Vorträge und OP-Kurse für andere Ärztinnen und Ärzte – zur ästhetischen wie zur funktionellen Lidchirurgie. Über 25 Jahre Plastische Chirurgie und mehr als 12.000 Operationen, jeder Eingriff im Vier-Augen-Prinzip.

Augenlidstraffung in Mannheim, Heidelberg & Karlsruhe
Frau Prof. Kotsougiani-Fischer und Herr Prof. Fischer sind spezialisiert auf dem Gebiet der Lidchirurgie, insbesondere der Augenlidstraffung, und halten jährlich Vorträge für andere Ärzte auf dem Gebiet der komplexen Lidchirurgie. Sie können auf eine Erfahrung von über 25 Jahren Plastische Chirurgie und über 12.000 Operationen zurückblicken. Des Weiteren haben sie in der weltweit renommiertesten Zeitschrift für Plastische Chirurgie zu neuen Therapieansätzen in der Lidchirurgie publiziert.
Mit dieser umfassenden Erfahrung können sie Ihnen im AESTHETIKON Heidelberg und AESTHETIKON Mannheim ein breitgefächertes Repertoire an Behandlungsmöglichkeiten für die Augenpartie anbieten, damit Sie wieder frisch und jugendlich aussehen, wie Sie sich fühlen. Vereinbaren Sie schon heute einen Termin zum ausführlichen Beratungsgespräch und erfahren Sie mehr über die modernsten Möglichkeiten der plastischen Lidchirurgie zur ästhetischen Verjüngung Ihrer Augenpartie.
Lehre & Wissenschaft
Die Lidregion ist eine der anspruchsvollsten Regionen der plastischen Chirurgie: Millimeter entscheiden über das Ergebnis, und die Anatomie verzeiht keine Ungenauigkeit. Genau hier liegt unser Schwerpunkt – und wir geben ihn weiter, sowohl für die ästhetische als auch für die funktionelle Lidchirurgie (z. B. Ptosis-Korrektur).
Wer eine Technik unterrichtet, muss sie bis ins anatomische Detail beherrschen und wissenschaftlich begründen können. Von dieser Auseinandersetzung profitieren unmittelbar unsere Patientinnen und Patienten.
2026 · MasterclassInstruktoren Prof. Kotsougiani-Fischer & Prof. Fischer – Lidchirurgie am anatomischen Präparat
Okt 2025 · GÄCD Live-OPOP-Instruktoren Prof. Kotsougiani-Fischer & Prof. Fischer · Live-Demonstration Lidchirurgie
Okt 2025 · GÄCDFunktionell-ästhetische Analyse mit chirurgischer Konsequenz · Referentin Prof. Dr. med. Dimitra Kotsougiani-Fischer
Mai 2024 · DeGeLidReferenten Prof. Kotsougiani-Fischer & Prof. Fischer · Deutsche Gesellschaft für Lidchirurgie, Köln
Das AESTHETIKON-Prinzip
Jede Augenlidstraffung wird bei AESTHETIKON gemeinsam von Prof. Dr. Kotsougiani-Fischer und Prof. Dr. Fischer durchgeführt – nicht nur gemeinsam geplant. Die Anzeichnung wird zu zweit geprüft und verfeinert, operiert wird zu zweit: vier Augen für mehr Sicherheit, vier Hände für mehr Präzision. Alle Nachkontrollen erfolgen persönlich durch beide Professoren, inklusive Fadenzug.
FAQ
Die Augenregion (Periorbitalregion) beginnt bereits ab dem 30. Lebensjahr zu altern. Hängende Augenlider, die sogenannten „Schlupflider", geschwollene Augen und Tränensäcke können Sie müde und traurig erscheinen lassen. Der Wunsch nach einem wacheren und offenen Blick ist einer der häufigsten Gründe für eine Vorstellung bei uns. Während in der Vergangenheit aggressive operative Methoden zur Verjüngung der Augenregion angewendet wurden, wird in der modernen Lidchirurgie ein eher konservatives und schonendes Vorgehen bevorzugt, bei dem der Überschuss an Haut entfernt wird. Zusätzlich kann mittels additiver Maßnahmen wie einem Fetttransfer (Lipofilling), einer Fettumpositionierung, aber auch der Kombination mit minimal-invasiven Methoden das Ergebnis erheblich verbessert werden. Eine weitere Schlüsselfunktion bei der Verjüngung des Auges stellen die Augenbrauen dar. Jüngste Studien konnten zeigen, dass Form und Höhe der Augenbrauen einen maßgeblichen Einfluss auf die Wahrnehmung eines Menschen durch sein Umfeld haben.
Deshalb wird eine Lidplastik nicht selten mit einem Brauenlift oder einem Schläfenlift kombiniert, um ein harmonisches Ergebnis zu erreichen. Wichtig ist, all diese Verfahren zu kennen und für jeden Patienten individuell die richtige Therapie auszuwählen. Im AESTHETIKON stehen uns moderne und schonende OP-Methoden für die Verjüngung der Augenregion zur Verfügung. Unser Ziel ist es, bei höchster Sicherheit das ästhetisch beste Ergebnis zu erreichen.
Die Oberlidstraffung (sog. Blepharoplastik, auch „Schlupflid-OP", „Oberlidkorrektur" oder „Lidkorrektur") gehört zu den am häufigsten durchgeführten und sichersten Eingriffen der Plastischen Chirurgie. Sie stellt eine effektive und nachhaltige Methode dar, um den Hautüberschuss und den Prolaps des Fettgewebes zu beseitigen und ein deutliches Ergebnis zu erreichen. Gerne beraten Sie unsere Experten in einem persönlichen Gespräch zu den möglichen verfahrensspezifischen Risiken und Komplikationen.
Vor der Operation erfolgt eine ausführliche Untersuchung Ihrer Augenpartie und das sog. „Anzeichnen" des zu operierenden Gebietes. Hierbei werden die zu entfernenden Strukturen vermessen und markiert – häufig mit einem Kaliper, um eine präzise präoperative Anzeichnung zu erhalten. Ggfs. ist eine reine Oberlidstraffung nicht ausreichend und erfordert die zusätzliche Durchführung einer Fettumlagerung, eines Fetttransfers (Lipofilling) oder einer Straffung im Bereich der Brauen bzw. Schläfen. Die Lidstraffung kann sowohl in Lokalanästhesie als auch in Vollnarkose durchgeführt werden – je nach individuellem Patientenwunsch und den anatomischen Gegebenheiten. Die Dauer einer Oberlidstraffung beträgt ca. 45–60 Minuten.
Der Hautschnitt erfolgt nach gründlicher Desinfektion entlang der natürlichen Linie der vorhandenen Oberlidfalte. Je nach individueller Anatomie werden sparsam und schonend Haut-, Muskel- und ggfs. überschüssiges Fettgewebe entfernt und die Lider mit einer Hautnaht wieder verschlossen. Der verwendete Faden ist nicht-resorbierbar, wird sorgfältig gekürzt und mit sterilen Pflasterstreifen an der Haut befestigt.
Nach der Operation sollten Sie sich ca. 3 bis 7 Tage schonen. Die Augenpartie sollte stets gekühlt werden, um Schwellungen oder blaue Flecken zu reduzieren – hierzu erhalten Sie von uns direkt im Anschluss eine Kühlbrille. Der Fadenzug erfolgt nach ca. 5 bis 7 Tagen. Auf Sport, Saunagänge oder Sonnenbaden sollte für mindestens 2 Wochen verzichtet werden. Arbeiten am Laptop oder Handy sind in den ersten 3 bis 5 Tagen erschwert; hinzu kommt eine anfängliche Lichtempfindlichkeit, die im Lauf der ersten Wochen wieder verschwindet. Bei vermehrtem Tränenfluss sollte zur Nacht in den ersten 6 Wochen Salbe aufgetragen werden. Alle notwendigen Medikamente geben Ihnen Frau Prof. Kotsougiani-Fischer und Herr Prof. Fischer nach der Operation mit.
Eine Lidstraffung ist dank unserer schonenden Operationstechnik ein relativ schmerzarmer Eingriff. Dennoch kann es zu leichten Schmerzen und/oder Schwellungen der Augenregion und Blutergüssen kommen, v. a. in der ersten Woche nach der OP. Die Dauer ist von Patient zu Patient unterschiedlich und wird von Vorerkrankungen und der Einnahme von Blutverdünnern beeinflusst. Wir empfehlen die rechtzeitige Einnahme von Schmerzmitteln, die auch Schwellungen minimieren, und geben Ihnen ein speziell zugeschnittenes Medikamentenpaket mit. Ein Geheimtipp: Bringen Sie am Tag Ihrer Operation eine Sonnenbrille mit – so lässt sich die Lidstraffung beim Verlassen der Praxis elegant verstecken und Sie schützen Ihre frischen Narben vor Sonneneinstrahlung.
Etwa 4 Wochen nach der Operation sind die Lider meist vollständig abgeheilt und abgeschwollen und Sie können sich an Ihrem neuen frischen und wachen Blick erfreuen. Ab diesem Zeitpunkt sind auch Ihren Schminkfantasien keine Grenzen mehr gesetzt. Das endgültige Ergebnis ist jedoch erst 3 bis 4 Monate nach der Oberlidplastik zu sehen.
Im Gegensatz zur Oberlidstraffung erfolgt die Unterlidstraffung am häufigsten in schonender Vollnarkose unter guter Überwachung durch das Narkoseteam. Der Grund: Häufig sind zusätzliche Eingriffe wie eine Aufhängung des Unterlides (Kanthopexie) oder aufwändige Fettumpositionierungen an der Tränenrinne notwendig, die sich präzise und in einem ruhigen Umfeld durchführen lassen. Die Position des Schnittes wird in Abhängigkeit von Ihren anatomischen Gegebenheiten gewählt: knapp unterhalb des Wimpernkranzes (subziliar) oder an der Innenseite des Unterlides (transkonjunktival). Der subziliare Schnitt ist sehr unauffällig und passt sich in die Falten um das Auge ein; der transkonjunktivale Schnitt ist sogar unsichtbar. Ggfs. wird eine Fetttransplantation (Lipofilling) auf der Tränenrinne notwendig. Um die Gefahr eines Ektropiums zu vermeiden, erfolgt zusätzlich häufig die Aufhängung des Unterlides – dies jedoch nur bei sehr ausgeprägten Befunden. Da die Schnitte immer entlang der natürlichen Haut-Spannungslinien gelegt werden, sind sie insgesamt sehr unauffällig.
Um der Gefahr eines Ektropiums (nach außen gekipptes Unterlid) entgegenzuwirken, führen wir bei einer Unterlidstraffung in den meisten Fällen prophylaktisch eine Kanthopexie zur Stabilisierung und Aufhängung des Unterlides durch. Zusätzlich behandeln wir die Unterlidregion nach einer Unterlidstraffung häufig ergänzend mit dem CO₂-Laser, um die Hautqualität und feine Fältchen zu verbessern.
Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass häufig additive Eingriffe nötig sind, um den Blick tatsächlich zu öffnen. Sehr wichtig kann eine Anhebung der Augenbrauen (Brauen- oder Schläfenlift) sein – auch hierin sind wir Spezialisten. Ein leer oder eingefallen wirkendes Auge wiederum kann durch fehlendes Volumen (Fett) bedingt sein; dann ist ein Lipofilling mittels CELT (Cell-Enriched Lipotransfer) das richtige Verfahren, um der Augenregion wieder Fülle und einen frischen Ausdruck zu geben. Welche Kombination für Sie sinnvoll ist, legen wir gemeinsam im Beratungsgespräch fest.
Der Fadenzug erfolgt bei den meisten Patienten bereits nach einer Woche. In dieser Zeit sollten Sie sich schonen und Belastung vermeiden; das Kühlen der Augenpartie lässt die Lidschwellung schneller zurückgehen. Bereits ab der zweiten Woche kann mit gewisser Einschränkung Sport betrieben werden. Die Rückkehr an den Arbeitsplatz hängt maßgeblich von den an Sie gestellten Anforderungen ab. Schwellungen an den Unterlidern sind hartnäckig und häufig noch bis zur dritten bis sechsten Woche sichtbar. Das endgültige Ergebnis ist erst nach 4 bis 6 Monaten sichtbar.
Durch die präzise Schnittführung entlang bereits vorhandener Falten und Linien in der Haut der Lider oder an der Lidinnenseite am Unterlid verbleiben Narben nach einer Lidstraffung gut versteckt und kaum ersichtlich. Der Eingriff geht narbentechnisch nahezu unsichtbar vonstatten – ein kleiner Eingriff mit großer Wirkung.
Eine Lidstraffung verleiht Ihrem Gesicht einen dauerhaften Verjüngungseffekt. Der weitere Alterungsprozess wird maßgeblich von Ihrem eigenen Lifestyle (Sonnenbaden/UV-Schutz), Ernährung und Sport beeinflusst. Achten Sie auf sich und Ihren Körper, damit Sie Ihren neu erlangten wachen Augenaufschlag so lange wie möglich genießen können.
Wenn die Hauterschlaffung am Unterlid noch nicht ausgeprägt ist, können auch alternative, minimal-invasive Behandlungen wie das Radiofrequenz-Microneedling oder die CO₂-Lasertherapie zu einer Verbesserung beitragen. Auch eine kleine Operation in örtlicher Betäubung mittels Lipofilling der Tränenrinne ist häufig ausreichend. Dabei überleben jedoch nur etwa 40–60 % der Fettzellen, sodass häufig eine Wiederholung notwendig ist. Im AESTHETIKON besprechen wir mit Ihnen die passende Therapieoption.
Eine Oberlidstraffung starten bei ca. 2.500 €, eine Unterlidstraffung ab ca. 5.500 €. Die Kosten richten sich individuell nach der Anatomie unserer Patienten und der Notwendigkeit der einzelnen operativen Schritte – etwa einer Kanthopexie, einer CO₂-Laserbehandlung, eines Lipofillings (CELT) oder eines zusätzlichen Brauenlifts. Unsere Kostenvoranschläge beinhalten die Anästhesie, das Operationsteam, die Materialien und Medikamente sowie die Nachsorge, damit keine versteckten Kosten auf Sie zukommen. Gerne erstellen wir nach einem ausführlichen Beratungsgespräch einen Kostenplan. Eine Finanzierung über externe Finanzdienstleister ist möglich.
Funktionelle Lidchirurgie
Nicht jedes tief stehende Oberlid ist ein Schlupflid. Bei einer Ptosis (Blepharoptosis) hängt nicht die Haut über den Lidrand, sondern der Lidrand selbst steht zu tief – weil der Lidhebermuskel (Musculus levator palpebrae superioris) bzw. seine Sehne (Levatoraponeurose) an Kraft oder Ansatz verloren hat.
Diese Unterscheidung ist entscheidend: Wird bei einer Ptosis lediglich Haut entfernt, bleibt das Auge weiterhin halb verdeckt. Das Ergebnis enttäuscht, obwohl die Operation technisch einwandfrei war – behandelt wurde schlicht die falsche Struktur. Genau deshalb prüfen wir vor jeder Oberlidstraffung die Funktion des Lidhebers und vermessen die Position des Lidrandes. Die Ptosiskorrektur ist ein zentraler Bestandteil der funktionellen Lidchirurgie und Gegenstand unserer ärztlichen OP-Kurse.
Ursache ist meist eine altersbedingte Ausdünnung oder Ablösung der Levatoraponeurose (aponeurotische Ptosis). Daneben gibt es angeborene Formen sowie Ptosen nach Verletzungen, nach Augenoperationen, durch langjähriges Tragen harter Kontaktlinsen oder – seltener – im Rahmen neurologischer Erkrankungen. Bei plötzlichem Auftreten, Doppelbildern oder wechselnder Ausprägung im Tagesverlauf klären wir vor jedem ästhetischen Eingriff zunächst die Ursache ab.
Beim Ptosis Repair wird nicht die Haut, sondern der Lidhebeapparat korrigiert. Über denselben Zugang wie bei einer Oberlidstraffung – also in der natürlichen Oberlidfalte, ohne zusätzliche sichtbare Narbe – wird die Levatoraponeurose dargestellt, gerafft bzw. am Lidknorpel (Tarsus) neu verankert. Dadurch hebt sich der Lidrand wieder auf seine physiologische Höhe.
Der Eingriff erfolgt bevorzugt in örtlicher Betäubung: So können Sie während der Operation auf Aufforderung die Augen öffnen, und wir justieren die Lidhöhe unter Sichtkontrolle nach – ein wesentlicher Faktor für ein symmetrisches Ergebnis. Bei sehr schwacher Lidheberfunktion kommen andere Techniken infrage, etwa eine Aufhängung an den Stirnmuskel (Frontalissuspension). Welches Verfahren geeignet ist, entscheidet die gemessene Lidheberfunktion.
Häufig kombinieren wir Ptosis Repair und Oberlidstraffung in einer Sitzung: Der Lidrand wird angehoben, der Hautüberschuss zugleich sparsam korrigiert. Erst diese Kombination ergibt einen wirklich offenen, wachen Blick. Weil bei der Ptosiskorrektur Millimeter über Symmetrie und Lidschluss entscheiden, ist sie einer der anspruchsvollsten Eingriffe der Lidchirurgie – und Gegenstand der anatomischen Operationskurse, die Prof. Kotsougiani-Fischer und Prof. Fischer für ärztliche Kolleginnen und Kollegen leiten.
FAQ
Beim Schlupflid hängt überschüssige Haut über den Lidrand – der Lidrand selbst steht normal. Bei einer Ptosis steht der Lidrand selbst zu tief, weil der Lidhebermuskel bzw. seine Sehne geschwächt ist. Die Behandlung ist jeweils eine andere: Beim Schlupflid wird Haut entfernt, bei der Ptosis der Lidhebeapparat gerafft (Ptosis Repair, Levatorstraffung). Wird eine Ptosis mit einer reinen Hautstraffung behandelt, bleibt das Auge halb verdeckt und das Ergebnis enttäuscht. Deshalb prüfen wir vor jeder Oberlidstraffung die Lidheberfunktion.
Über denselben Zugang wie bei einer Oberlidstraffung – in der natürlichen Oberlidfalte, also ohne zusätzliche sichtbare Narbe – wird die Levatoraponeurose dargestellt, gerafft und am Lidknorpel neu verankert, sodass der Lidrand wieder seine physiologische Höhe erreicht. Wir führen den Eingriff bevorzugt in örtlicher Betäubung durch: So können Sie während der Operation die Augen öffnen und wir justieren die Lidhöhe unter Sichtkontrolle nach – entscheidend für ein symmetrisches Ergebnis.
Ja, und häufig ist genau das der richtige Weg. Bei vielen Patientinnen und Patienten liegen beide Befunde gleichzeitig vor: ein zu tief stehender Lidrand und zusätzlich ein Hautüberschuss. In einer Sitzung heben wir den Lidrand an und korrigieren die überschüssige Haut sparsam mit. Beide Schritte laufen über denselben Zugang – es entsteht keine zusätzliche Narbe und keine zweite Ausfallzeit.
Es gibt keine feste Altersgrenze – entscheidend ist der Befund. Die Augenregion beginnt bereits ab dem 30. Lebensjahr zu altern, und bei genetisch bedingten Schlupflidern stellen sich Patientinnen und Patienten teils schon Ende zwanzig bei uns vor. Die meisten sind zwischen 40 und 65 Jahren alt. Ein Höchstalter gibt es nicht; wichtiger als das Alter ist ein guter Allgemeinzustand. Ob eine Operation für Sie sinnvoll ist oder zunächst andere Maßnahmen genügen, beurteilen wir ehrlich in der Beratung.
Wir behandeln ausschließlich Selbstzahlerinnen und Selbstzahler sowie Privatpatientinnen und Privatpatienten. Anträge bei den gesetzlichen Krankenkassen stellen wir nicht. Bei Privatversicherten ist in Ausnahmefällen eine Kostenbeteiligung durch die private Krankenversicherung möglich – etwa wenn ein ausgeprägter Hautüberschuss das Gesichtsfeld nachweisbar einschränkt oder eine funktionelle Störung wie eine Ptosis vorliegt. Ob das bei Ihnen infrage kommt, prüfen wir im Einzelfall; die Entscheidung trifft immer Ihre Versicherung. Eine Finanzierung über externe Dienstleister ist ebenfalls möglich.
Ja, das ist sogar häufig sinnvoll – so haben Sie nur eine Narkose und eine Ausfallzeit, und das Ergebnis wirkt von Anfang an harmonisch. Zu beachten ist, dass sich die Ausfallzeit dann an der Unterlidplastik orientiert, also eher bei 10 bis 14 Tagen liegt als bei den 3 bis 7 Tagen einer reinen Oberlidstraffung. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir nach Untersuchung Ihrer Augenpartie.
Das ist die häufigste Sorge – und der Grund, warum wir bewusst sparsam operieren. Ein zu großzügig entfernter Hautanteil oder ein zu aggressives Vorgehen am Fettgewebe kann den Blick tatsächlich verändern und ein eingefallenes oder „operiertes" Aussehen erzeugen. Moderne Lidchirurgie geht deshalb zurückhaltend vor, erhält Volumen und lagert Fett eher um, als es zu entfernen. Ziel ist, dass Sie aussehen wie Sie – nur wacher und ausgeruhter.
Beides wird oft verwechselt, hat aber unterschiedliche Ursachen. Tränensäcke entstehen durch vorgewölbtes Fettgewebe des Unterlids – hier hilft die Unterlidstraffung mit Umlagerung oder Reduktion dieses Fetts. Augenringe können dagegen durch eine eingesunkene Tränenrinne (Schattenwurf), durch dünne Haut mit durchschimmernden Gefäßen oder durch Pigmentierung entstehen. Je nach Ursache kommen Lipofilling der Tränenrinne, Radiofrequenz-Microneedling oder eine Laserbehandlung infrage. Was bei Ihnen vorliegt, klären wir durch Untersuchung.
Bei einem echten Hautüberschuss am Oberlid gibt es keine gleichwertige nicht-operative Alternative – Haut, die zu viel ist, lässt sich nur entfernen. Bei nur beginnender Erschlaffung können Radiofrequenz-Microneedling oder eine CO₂-Lasertherapie die Hautqualität verbessern. Häufig liegt die Ursache zudem gar nicht am Lid selbst, sondern an einer abgesunkenen Braue – dann ist ein Brauen- oder Schläfenlift die richtige Antwort, nicht eine Lidstraffung. Genau diese Unterscheidung treffen wir im Beratungsgespräch.
Nach einer Oberlidstraffung in der Regel etwa ab der zweiten Woche, nach einer Unterlidstraffung sollten Sie etwas länger warten – meist zwei bis drei Wochen. Entscheidend sind der Heilungsverlauf und die Reizfreiheit der Augen. Tragen Sie in der Zwischenzeit bitte eine Brille. Den genauen Zeitpunkt legen wir bei den Kontrollterminen individuell fest.
Autofahren sollten Sie erst, wenn Sehen und Lidschluss uneingeschränkt möglich sind und Sie keine sedierenden Schmerzmittel mehr einnehmen – nach einer Oberlidstraffung meist nach wenigen Tagen. Zurück an den Arbeitsplatz können die meisten nach einer Oberlidstraffung nach 3 bis 7 Tagen, nach einer Unterlidstraffung nach 10 bis 14 Tagen. Bildschirmarbeit ist in den ersten 3 bis 5 Tagen erschwert, weil die Augen schneller ermüden und lichtempfindlich sind.
Ein vorübergehendes Trockenheits-, Fremdkörper- oder Brennegefühl ist in den ersten Wochen nicht ungewöhnlich und klingt in aller Regel wieder ab. Sie erhalten von uns befeuchtende Augentropfen und für die Nacht eine Salbe. Wenn Sie bereits vor der Operation unter trockenen Augen leiden, sagen Sie uns das bitte im Beratungsgespräch – wir berücksichtigen das bei der Planung und operieren dann besonders zurückhaltend.
Als Ektropium bezeichnet man ein nach außen gekipptes Unterlid, das nach einer Unterlidstraffung entstehen kann, wenn zu viel Haut entfernt wurde oder die Lidspannung nicht ausreicht. Genau deshalb führen wir vor jedem Eingriff klinische Tests zur Lidspannung durch, gehen bei der Hautresektion bewusst sparsam vor und stabilisieren das Unterlid bei Bedarf mit einer Kanthopexie. Diese Sorgfalt im Vorfeld ist der wirksamste Schutz.
Ja, und häufig ist das sogar der bessere Weg. Ein Facelift erfasst die Augenregion nicht – erschlaffte Lider bleiben danach unverändert und fallen im verjüngten Gesamtbild sogar stärker auf. Weil bei uns zwei Professoren gemeinsam operieren, lassen sich Lidstraffung, Facelift und gegebenenfalls ein Brauenlift sicher in einer Sitzung kombinieren. Das erspart Ihnen mehrere Narkosen und mehrere Ausfallzeiten.
Eine deutliche Verbesserung ist bereits nach dem Fadenzug erkennbar. Nach etwa vier Wochen sind die Lider meist vollständig abgeschwollen, das endgültige Ergebnis zeigt sich nach 3 bis 4 Monaten. Am Unterlid dauert es länger: Dort halten sich Schwellungen hartnäckiger, das Endergebnis ist erst nach 4 bis 6 Monaten zu beurteilen.
Medizinisch geprüft durch
Prof. Dr. med. Dimitra Kotsougiani-Fischer
Fachärztin für Plastische & Ästhetische Chirurgie · APL-Professorin, Universität Heidelberg
Prof. Dr. med. Sebastian Fischer, MHBA
Facharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie · APL-Professor, Universität Heidelberg
Die Inhalte dieser Seite wurden von unseren Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie fachlich geprüft. Sie dienen der allgemeinen Information und ersetzen kein persönliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch.
Termin
In einem persönlichen Beratungsgespräch analysieren Prof. Kotsougiani-Fischer und Prof. Fischer Ihre Augenpartie, prüfen Hautüberschuss und Lidheberfunktion und entwickeln gemeinsam Ihr individuelles Konzept – ästhetisch wie funktionell, für einen wachen, natürlichen Blick.