Privatklinik für Plastische & Ästhetische Chirurgie
PRP steht für plättchenreiches Plasma und wird in der modernen Haarausfall-Therapie erfolgreich eingesetzt, um das Haarwachstum zu steigern. Wachstumsfaktoren, die im PRP gefunden werden, tragen dazu bei, die Nährstoffzufuhr zum Haar zu erhöhen.
Das AESTHETIKON-Prinzip
Ihre Diagnostik und Ihr Behandlungsplan liegen im AESTHETIKON in fachärztlicher Hand – bei Prof. Dr. med. Kotsougiani-Fischer und Prof. Dr. med. Fischer. Gerade beim Thema Haarausfall, das von vielen Anbietern mit Heilsversprechen bespielt wird, ist uns eine nüchterne, ehrliche Einordnung wichtig: Wir beraten Sie transparent zu den Chancen und Grenzen der PRP-Behandlung und empfehlen nur, was in Ihrem Fall realistisch etwas bringt.
Beratung und Behandlung erfolgen in Heidelberg, Mannheim oder Karlsruhe – mit den neuesten Geräten und innovativsten Protokollen für eine hohe Thrombozytenkonzentration.
PRP bei Haarausfall in Mannheim, Heidelberg & Karlsruhe
In der aktuellen Literatur gibt es eine Vielzahl an wissenschaftlichen Belegen für die Wirksamkeit von PRP bei Haarausfall. Im AESTHETIKON Mannheim arbeiten wir mit den neuesten Geräten und den innovativsten Protokollen, um die höchste Thrombozytenkonzentration zu erreichen und Ihnen die beste Therapie zukommen zu lassen. Gerne beraten wir Sie im AESTHETIKON zu den speziellen Vorteilen der zellbasierten PRP-Haarausfalltherapie.
Funktionsweise
Zunächst wird Ihnen etwas Blut entnommen, welches zentrifugiert wird. So lässt sich das thrombozytenreiche Plasma von den roten Blutkörperchen trennen. Anschließend wird dieses vorsichtig in die Kopfhaut injiziert. Da wir eine spezielle Microinfusions-Technik verwenden, können zusätzlich zum PRP noch wertvolle Vitamine injiziert werden. Des Weiteren trägt die Stempeltechnik der Microinfusion, die einem Mikroneedling ähnlich ist, zusätzlich zu einem gesteigerten Haarwachstum bei. Gerne beraten wir Sie im AESTHETIKON Mannheim über die Chancen und Grenzen der PRP-Therapie.
Diagnostik
Haarausfall ist keine Diagnose, sondern ein Symptom. Bevor wir behandeln, klären wir deshalb, was dahintersteckt – denn nicht jeder Haarausfall ist erblich bedingt, und manche Ursachen lassen sich einfacher beheben, als viele erwarten.
Bei vielen Patientinnen und Patienten kann deshalb eine Labortestung wichtiger Laborwerte erfolgen, um Defizite herauszufinden. Diese Untersuchung lässt sich auch bereits vorab durchführen, sodass die Ergebnisse zum Beratungsgespräch vorliegen und wir gemeinsam direkt über das weitere Vorgehen sprechen können.
Daneben spielen Faktoren eine Rolle, die kein Labor zeigt: einschneidende Belastungen und Stress, eine Erkrankung oder Operation einige Monate zuvor, deutlicher Gewichtsverlust oder eine sehr einseitige Ernährung, Schwangerschaft und Stillzeit, bestimmte Medikamente sowie Erkrankungen der Kopfhaut. Auch danach fragen wir im Gespräch gezielt.
Der Nutzen ist klar: Liegt ein behebbares Defizit vor, behandeln wir zuerst dieses. Eine PRP-Serie kann parallel sinnvoll sein – sie ersetzt aber nicht den Ausgleich eines Mangels, und umgekehrt bringt der Ausgleich allein bei anlagebedingtem Haarausfall keinen dauerhaften Halt.
Medikamentös
PRP ist nicht die einzige Option – und in vielen Fällen nicht die alleinige. Die am besten untersuchte medikamentöse Behandlung des anlagebedingten Haarausfalls ist Minoxidil, das als Lösung oder Schaum auf die Kopfhaut aufgetragen wird. Es verlängert die Wachstumsphase des Haares und verbessert die Durchblutung der Haarwurzel; die Wirksamkeit ist in zahlreichen kontrollierten Studien belegt.
Wichtig sind dabei realistische Erwartungen: Minoxidil wirkt nicht sofort. In den ersten Wochen kann es sogar zu einem vorübergehend vermehrten Haarausfall kommen (sogenanntes Shedding), bevor sich nach etwa drei bis sechs Monaten eine Verbesserung zeigt. Und: Die Anwendung muss dauerhaft fortgeführt werden – wird sie beendet, geht der erzielte Effekt innerhalb einiger Monate wieder verloren.
Nach aktueller Datenlage kann die zusätzliche Anwendung von Tretinoin die Wirkung von Minoxidil verstärken. Tretinoin verbessert die Aufnahme des Wirkstoffs durch die Hornschicht der Kopfhaut und beeinflusst die Umwandlung von Minoxidil in seine wirksame Form. Entsprechende Kombinationen werden deshalb in der Therapie des anlagebedingten Haarausfalls eingesetzt.
Zu beachten ist, dass Tretinoin die Kopfhaut reizen kann – Rötung, Schuppung und Brennen sind möglich, weshalb die Anwendung einschleichend erfolgt und ärztlich begleitet werden sollte. Ob und in welcher Form diese Kombination für Sie infrage kommt, besprechen wir individuell.
In der Praxis führt selten ein einzelner Baustein zum Ziel. Sinnvoll ist meist ein Konzept aus mehreren Elementen: Ausgleich nachgewiesener Defizite, eine medikamentöse Basistherapie und begleitend PRP-Behandlungen zur Stimulation der vorhandenen Haarfollikel. Welche Kombination in Ihrem Fall passt, hängt von Ursache, Ausprägung und Ihren Vorstellungen ab. Neben Minoxidil gibt es weitere verschreibungspflichtige Therapieoptionen, über die wir Sie im Gespräch informieren.
Ehrlich betrachtet
Bei der PRP-Behandlung werden vorhandene Haarfollikel stimuliert und gestärkt, aber es werden keine neuen Haarfollikel gebildet oder bereits abgestorbene Follikel wiederhergestellt. Wissenschaftlich ist gezeigt worden, dass dünner werdendes Haar von PRP-Behandlungen profitiert, jedoch kann die Haartransplantation nicht ersetzt werden.
Daraus folgt eine einfache Regel: Je früher, desto besser. PRP wirkt dort, wo noch Haarfollikel vorhanden sind – bei sichtbar dünner werdendem Haar also deutlich zuverlässiger als bei bereits kahlen Arealen. Bestehen kahle Stellen ohne verbliebene Follikel, ist eine Haartransplantation der geeignete Weg; PRP kann dann begleitend eingesetzt werden.
Gerne beraten wir Sie in einem ehrlichen und transparenten Beratungsgespräch zu den Limitationen der PRP-Behandlung bei Haarausfall.
FAQ
Zunächst wird Ihnen etwas Blut entnommen, welches zentrifugiert wird. So lässt sich das thrombozytenreiche Plasma von den roten Blutkörperchen trennen. Anschließend wird dieses vorsichtig in die Kopfhaut injiziert. Da wir eine spezielle Microinfusions-Technik verwenden, können zusätzlich zum PRP noch wertvolle Vitamine injiziert werden. Des Weiteren trägt die Stempeltechnik der Microinfusion, die einem Mikroneedling ähnlich ist, zusätzlich zu einem gesteigerten Haarwachstum bei.
Die Ergebnisse sind in der Regel nach drei Wochen sichtbar und verbessern sich in den nächsten drei bis sechs Monaten allmählich weiter. Im Allgemeinen sind drei bis vier Erstbehandlungen ratsam, bei einigen Personen können jedoch auch mehr angezeigt sein. Die aktuellen Daten zeigen, dass die Ergebnisse 18–24 Monate anhalten können. Sobald Ihre Ergebnisse erreicht sind, können Erhaltungsbehandlungen erforderlich sein, um Ihre Ergebnisse zu erhalten.
Bei der PRP-Behandlung werden vorhandene Haarfollikel stimuliert und gestärkt, aber es werden keine neuen Haarfollikel gebildet oder bereits abgestorbene Follikel wiederhergestellt. Wissenschaftlich ist gezeigt worden, dass dünner werdendes Haar von PRP-Behandlungen profitiert, jedoch kann die Haartransplantation nicht ersetzt werden. Gerne beraten wir Sie in einem ehrlichen und transparenten Beratungsgespräch zu den Limitationen der PRP-Behandlung bei Haarausfall.
Ein täglicher Verlust von etwa 70 bis 100 Haaren ist normal und Teil des natürlichen Haarzyklus. Auffällig wird es, wenn deutlich mehr Haare ausfallen, wenn dies über mehrere Wochen anhält, wenn der Scheitel breiter wird, die Haardichte sichtbar abnimmt oder sich Geheimratsecken bilden. Auch büschelweiser oder kreisrunder Haarausfall sollte ärztlich abgeklärt werden. Je früher die Ursache geklärt wird, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten.
Bei vielen Patientinnen und Patienten kann eine Labortestung wichtiger Laborwerte erfolgen, um Defizite herauszufinden – etwa im Eisenhaushalt und beim Speicherwert Ferritin, bei der Schilddrüsenfunktion, bei Vitamin D, Vitamin B12 und Folsäure, bei Zink sowie bei Frauen im Hormonstatus. Diese Testung lässt sich auch bereits vorab durchführen, sodass die Ergebnisse zum Beratungstermin vorliegen. Liegt ein behebbares Defizit vor, behandeln wir zuerst dieses.
Die Injektionen in die Kopfhaut werden von den meisten Patientinnen und Patienten als gut erträglich beschrieben – vergleichbar mit kurzen, feinen Pikser. Die Behandlung dauert nur etwa 20 bis 30 Minuten, eine Narkose ist nicht erforderlich. Direkt danach können Rötung und ein leichtes Spannungsgefühl der Kopfhaut bestehen, die rasch abklingen.
Eine Ausfallzeit entsteht nicht – Sie sind unmittelbar nach der Behandlung wieder alltagsfähig, es gibt weder ein Sportverbot noch eine Arbeitsunfähigkeit. Mit dem Haarewaschen sollten Sie am Behandlungstag noch warten; ebenso empfehlen wir, an diesem Tag auf Sauna, intensiven Sport und direkte Sonne zu verzichten. Die genauen Hinweise erhalten Sie im Anschluss an Ihre Behandlung.
Da ausschließlich Ihr eigenes Blut verarbeitet wird, besteht kein Risiko einer allergischen Reaktion oder Unverträglichkeit gegenüber Fremdmaterial. Möglich sind vorübergehende Rötungen, ein Druck- oder Spannungsgefühl, kleine Blutergüsse an den Einstichstellen und selten leichte Kopfschmerzen. Ernsthafte Komplikationen sind sehr selten. Wie bei jeder Injektionsbehandlung klären wir Sie vorab vollständig auf.
Nicht geeignet ist die Behandlung unter anderem bei bestimmten Blut- und Gerinnungserkrankungen, bei akuten Infektionen oder Entzündungen der Kopfhaut, bei laufender Blutverdünnung ohne Rücksprache sowie in Schwangerschaft und Stillzeit. Auch bei bereits vollständig kahlen Arealen ohne verbliebene Haarfollikel ist kein relevanter Effekt zu erwarten. Was für Sie zutrifft, klären wir im Vorgespräch.
Ja. Frauen sind sogar eine besonders gut geeignete Gruppe, weil bei ihnen häufig eine diffuse Ausdünnung im Scheitelbereich vorliegt und die Haarfollikel noch vorhanden sind. Gerade bei Frauen lohnt sich zusätzlich die Labordiagnostik: Eisenmangel und Schilddrüsenstörungen sind hier häufige und gut behandelbare Mitursachen. Nach Schwangerschaft und Stillzeit sollte zunächst der natürliche Verlauf abgewartet werden, da sich der Haarzyklus oft von selbst normalisiert.
Die Frage stellt sich in der Praxis selten als Entweder-oder. Minoxidil ist die am besten untersuchte medikamentöse Basistherapie beim anlagebedingten Haarausfall, muss aber dauerhaft angewendet werden. PRP ist eine Behandlungsserie in der Praxis ohne tägliche Anwendung zu Hause. Häufig ergänzen sich beide sinnvoll: Minoxidil als Basis, PRP zur zusätzlichen Stimulation. Welche Kombination passt, hängt von Ursache, Ausprägung und Ihren Vorstellungen ab.
Nach aktueller Datenlage kann Tretinoin die Wirkung von Minoxidil verstärken, indem es die Aufnahme des Wirkstoffs durch die Hornschicht der Kopfhaut verbessert und dessen Umwandlung in die wirksame Form beeinflusst. Zu beachten ist, dass Tretinoin die Kopfhaut reizen kann – Rötung, Schuppung und Brennen sind möglich. Die Anwendung erfolgt deshalb einschleichend und ärztlich begleitet.
Das ist ein bekanntes Phänomen, das vor allem zu Beginn einer Minoxidil-Therapie auftreten kann und als Shedding bezeichnet wird. Dabei werden Haare in der Ruhephase abgestoßen, um Platz für neu nachwachsende zu schaffen. Es ist also kein Zeichen dafür, dass die Behandlung nicht wirkt – im Gegenteil. Nach einigen Wochen normalisiert sich das, eine Verbesserung zeigt sich meist nach drei bis sechs Monaten.
Die Ergebnisse der PRP-Therapie sind in der Regel nach drei Wochen sichtbar und verbessern sich in den nächsten drei bis sechs Monaten allmählich weiter. Wichtig ist Geduld: Haare wachsen langsam, und jede Beurteilung braucht mehrere Monate Abstand. Wir dokumentieren den Verlauf, damit sich die Veränderung objektiv beurteilen lässt und nicht nur nach Gefühl.
Die aktuellen Daten zeigen, dass die Ergebnisse 18 bis 24 Monate anhalten können. Sobald Ihre Ergebnisse erreicht sind, können Erhaltungsbehandlungen erforderlich sein, um sie zu bewahren. Wichtig zu verstehen: PRP stoppt nicht die zugrunde liegende Veranlagung – der anlagebedingte Haarausfall schreitet ohne Behandlung weiter fort. Deshalb ist ein langfristiges Konzept sinnvoller als eine einmalige Behandlungsserie.
Ab 350 € pro Sitzung. Die Kosten richten sich nach der Anzahl der Behandlungen und dem individuellen Konzept. Da in der Regel drei bis vier Erstbehandlungen ratsam sind, besprechen wir die Gesamtkosten transparent im Beratungsgespräch und erstellen Ihnen eine Übersicht. Da es sich um eine ästhetische Behandlung handelt, werden die Kosten nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
Medizinisch geprüft durch
Prof. Dr. med. Dimitra Kotsougiani-Fischer
Fachärztin für Plastische & Ästhetische Chirurgie · APL-Professorin, Universität Heidelberg
Prof. Dr. med. Sebastian Fischer, MHBA
Facharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie · APL-Professor, Universität Heidelberg
Die Inhalte dieser Seite wurden von unseren Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie fachlich geprüft. Sie dienen der allgemeinen Information und ersetzen kein persönliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch.
Termin
Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch im AESTHETIKON Mannheim, Heidelberg oder Karlsruhe – ehrlich und transparent zu Chancen und Grenzen der PRP-Haarausfalltherapie.