Privatklinik für Plastische & Ästhetische Chirurgie · Heidelberg · Mannheim · Karlsruhe
Sie stören sich an der Form Ihres Kinns und leiden vielleicht sogar an einem sogenannten „fliehenden Kinn" oder einem Doppelkinn? Bereits mit kleinen Silikonimplantaten oder mit Eigenfett lässt sich eine ästhetisch ansprechende Gesichtskontur und ein wohlgeformtes Profil erzielen.

Kinnplastik in Mannheim, Heidelberg & Karlsruhe
Bereits mit kleinen Implantaten aus Silikon lässt sich im Rahmen einer Kinnaugmentation (Kinnplastik) eine ästhetisch ansprechende Gesichtskontur und ein wohlgeformtes Profil zaubern. Gerne wird dieser Eingriff von unseren Patientinnen und Patienten auch mit einer Straffung und Fettabsaugung des Halses kombiniert, um nicht nur ein schönes Kinn, sondern ein stimmiges Gesamtbild des Gesichtes zu erzielen (Halsstraffung im Rahmen eines „facial balancing" bzw. „facial optimization"). So gehören ein fliehendes Kinn oder das unvorteilhafte Doppelkinn schnell der Vergangenheit an.
Gerne beraten Sie unsere beiden Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie in einem persönlichen Gespräch und finden gemeinsam mit Ihnen die für Sie optimale Behandlungsmethode. Definieren Sie Ihre Gesichtskonturen neu – mit einer Kinnplastik im AESTHETIKON Mannheim, Heidelberg oder Karlsruhe bei Prof. Dr. med. Kotsougiani-Fischer und Prof. Dr. med. Fischer.
Das AESTHETIKON-Prinzip
Alle Operationen im AESTHETIKON werden gemeinsam von Prof. Dr. med. Kotsougiani-Fischer und Prof. Dr. med. Fischer durchgeführt – im Vier-Augen-Prinzip für maximale Präzision und Sicherheit. Gerade bei der Kinn- und Jawline-Konturierung, wo Symmetrie und wenige Millimeter über das Profil entscheiden, ist die gemeinsame Beurteilung während der Operation ein echter Vorteil.
Jeder Eingriff findet in unserer eigenen Privatklinik in Heidelberg statt – nicht in einem fremden Beleghaus. Beratung und Nachsorge übernehmen wir in Heidelberg, Mannheim oder Karlsruhe.
Grundlagen
Nicht jedes zurückliegende Kinn ist angeboren. Grundsätzlich lassen sich zwei Ausgangssituationen unterscheiden – und sie erfordern unterschiedliche Antworten.
Anlagebedingt: Bei einem echten „fliehenden Kinn" ist der Unterkiefer von jeher zu wenig nach vorne projiziert. Dem Gesicht fehlt der Abschluss nach unten, das Profil wirkt weich, und viele Betroffene empfinden zusätzlich den Eindruck eines Doppelkinns – selbst wenn sie schlank sind. Hier bringt vor allem eine Projektion nach vorne den gewünschten Effekt.
Altersbedingt: Mit den Jahren findet am Unterkiefer eine Knochenatrophie statt. Der Kieferknochen bildet sich zurück – besonders am Kinn selbst und in der Prejowl-Region, dem Bereich seitlich des Kinns unmittelbar vor dem Hängebäckchen. Das Kinn tritt zurück, die Kieferlinie verliert ihre klare Kontur, und weil vor dem Jowl eine Einsenkung entsteht, wirken Hängebäckchen deutlich ausgeprägter, als sie tatsächlich sind. Hier geht es weniger um Projektion als um Volumenaufbau am gesamten knöchernen Rahmen.
Deshalb beurteilen wir vor jeder Kinnkorrektur, welcher Anteil bei Ihnen im Vordergrund steht. Erst daraus ergibt sich, ob ein Implantat, ein Eigenfetttransfer oder eine Kombination das richtige Vorgehen ist.
Verfahren I
Bereits mit kleinen Implantaten aus Silikon lässt sich eine ästhetisch ansprechende Gesichtskontur und ein wohlgeformtes Profil erzielen. Das Implantat wird über einen kleinen, unauffälligen Zugang eingebracht und exakt auf dem Kinnknochen positioniert.
Wir arbeiten ausschließlich mit qualitativ hochwertigen Silikonimplantaten führender deutscher Hersteller. Es stehen verschiedene Größen und Formen zur Verfügung, sodass wir gemeinsam mit Ihnen das passende Implantat auswählen können. Der Vorteil: Das Ergebnis ist von Anfang an präzise planbar, formstabil und dauerhaft – es wird nicht vom Körper abgebaut.
Das Implantat ist die Methode der Wahl, wenn es vor allem um Projektion nach vorne geht – also beim klassischen fliehenden Kinn.
Verfahren II
Zusätzlich zum Silikonimplantat – oder als Alternative dazu – ist der Eigenfetttransfer mittels CELT eine sehr gute Option. CELT steht für Cell Enriched Lipotransfer: Das über eine schonende Liposuktion gewonnene Eigenfett wird aufbereitet und mit körpereigenen regenerativen Zellen angereichert. Das verbessert die Durchblutung und die Einheilung des transplantierten Fetts und wirkt zugleich regenerativ auf das umliegende Gewebe.
Die Vorteile in dieser Region liegen auf der Hand:
Zu bedenken ist, dass ein Teil des transplantierten Fetts in den ersten Monaten natürlicherweise wieder abgebaut wird. Das dauerhaft eingeheilte Fett bleibt anschließend stabil erhalten; je nach gewünschtem Volumen kann eine zweite Sitzung sinnvoll sein. Außerdem muss an einer geeigneten Entnahmestelle ausreichend Fettgewebe vorhanden sein.
Ganzheitlich
Der Eigenfetttransfer beschränkt sich nicht auf das Kinn. Er kann im gesamten Areal der Jawline und Kinnlinie erfolgen – überall dort, wo sich der Knochen mit dem Alter abbaut. Genau das ist der entscheidende Unterschied zu einer isolierten Kinnaugmentation: Eine Kieferlinie wirkt nicht durch einen einzelnen aufgebauten Punkt definiert, sondern durch einen durchgehenden, ununterbrochenen Verlauf vom Kinn bis zum Kieferwinkel.
Typische Bereiche, in denen wir Eigenfett einbringen:
Weil das Absinken der Kieferlinie meist gemeinsam mit einer Erschlaffung von Gesicht und Hals auftritt, kombinieren wir den Volumenaufbau häufig mit einer Halsstraffung oder einem Deep Plane Facelift. Erst das Zusammenspiel aus Straffung in der Tiefe und Volumenaufbau am knöchernen Rahmen ergibt eine Jawline, die wirklich überzeugt.
Entscheidungshilfe
| Silikonimplantat | Eigenfett (CELT) | |
|---|---|---|
| Stärke | Projektion des Kinns nach vorne, klar definierte Form | flächige Konturierung der gesamten Jawline, weiche Übergänge |
| Material | Silikon führender deutscher Hersteller | körpereigenes Gewebe, kein Fremdmaterial |
| Haltbarkeit | dauerhaft und formstabil | dauerhaft nach Einheilung; Teilresorption in den ersten Monaten |
| Zusatznutzen | präzise vorab planbar | verbessert zusätzlich die Hautqualität |
| Typische Indikation | anlagebedingt fliehendes Kinn | altersbedingte Knochenatrophie an Kinn und Kieferlinie |
In der Praxis schließen sich beide Verfahren nicht aus – im Gegenteil: Häufig ergibt die Kombination das schönste Ergebnis, weil das Implantat die Projektion liefert und das Eigenfett die Übergänge zur Umgebung weich auslaufen lässt. Welcher Weg für Sie geeignet ist, klären wir gemeinsam im Beratungsgespräch, unterstützt durch unsere 3D-Simulation.
FAQ
Die Korrektur der Kinnform erfolgt in unserem Operationszentrum für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Vollnarkose. Nach einer ausführlichen Analyse Ihres Gesichtes werden die Hautschnitte gesetzt und das passende Kinnimplantat unter sterilsten Bedingungen eingebracht. Wir arbeiten ausschließlich mit qualitativ hochwertigen Silikonimplantaten führender deutscher Hersteller. So gewährleisten wir maximale Sicherheit. Nach der Einbringung der Implantate erfolgt der Verschluss der Haut mit Nähten und die Anlage eines Verbandes. Außerdem erhalten Sie einen Kompressionsverband.
Ein Doppelkinn kann die Form und das gesamte Erscheinungsbild des Gesichts nachhaltig beeinträchtigen. Die Entfernung eines Doppelkinns kann durch ein operatives Verfahren erfolgen. Hierbei werden überschüssige Fettzellen bzw. Fettgewebe im Bereich des Doppelkinns entfernt. Dies kann beispielsweise über eine Fettabsaugung (Liposuktion) erfolgen. Die Absaugung wird über feinste Kanülen vorgenommen, um so schonend wie möglich zu arbeiten. Eine zusätzliche Kombination mit einem Lifting bzw. einer Straffung des Halses generiert eine ganzheitlich jugendliche Erscheinung der Hals- und Kinnpartie.
Gerne beraten Sie unsere Fachärzte für Plastische Chirurgie rund um das Thema Doppelkinn entfernen in unserer Praxis.
Alternativ zur operativen Korrektur kann zur Konturierung der Kinnpartie auch nicht-operativ, mit dermalen Fillern (Hyaluronsäure, „filler injection") gearbeitet werden. Da Hyaluronsäure mit der Zeit vom Körper abgebaut wird, muss dieser Eingriff nach ca. 12–18 Monaten wiederholt werden, um den gewünschten Effekt aufrechtzuerhalten. Vorteile einer Neuformung des Kinns mit Hyaluronsäure sind das langsame „Herantasten" an ein mögliches operatives Ergebnis. Welche Methode für Sie am besten geeignet ist, evaluieren wir gerne gemeinsam mit Ihnen während Ihres persönlichen Termins.
Die zur Kinnplastik nötigen Hautschnitte sind minimal und werden so gesetzt, dass keine auffälligen Narben zurückbleiben. Eine adäquate Narbenpflege nach der Operation ist dennoch essentiell, um eine dezente Narbe zu erhalten. Gerne beraten wir Sie hierzu ausführlich in unserer Praxis.
Zur Kinnkorrektur existieren verschiedene Implantatgrößen. Gemeinsam mit Ihnen wählen wir das für Sie und Ihre Gesichtskonturen passende Implantat aus. Außerdem verwenden wir im AESTHETIKON im Rahmen unserer Beratungsgespräche ein innovatives und detailgetreues System zur 3D-Simulation Ihres möglichen individuellen Vorher-Nachher-Ergebnisses. Basierend auf Ihren persönlichen Gesichtsproportionen kann so ein mögliches postoperatives Ergebnis simuliert werden. Diese Veranschaulichung kann Sie dabei unterstützen, eine Entscheidung für oder gegen die Operation zu treffen.
Am Tag nach der Behandlung sollten Sie sich schonen und ausruhen. Sport, Saunieren und extreme Hitze sollten in den ersten Wochen nach der Operation vermieden werden, da diese Faktoren sich negativ auf die Wundheilung auswirken können. Duschen, Rasieren oder das Tragen von Make-up kann nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt erfolgen. Zudem werden wir nach Ihrem Aufklärungsgespräch eine Kompressionsbandage für Sie bestellen, die Sie nach der Operation am Kinn tragen sollten. Hierdurch wird das Operationsergebnis stabilisiert. Als Patient im AESTHETIKON erhalten Sie außerdem ein schriftliches Handout mit Informationen zum Verhalten vor und nach der Operation.
Ja, und in vielen Fällen ist das sogar die elegantere Lösung. Beim Eigenfetttransfer in CELT-Technik (Cell Enriched Lipotransfer) wird körpereigenes Fett gewonnen, aufbereitet, mit regenerativen Zellen angereichert und gezielt eingebracht. Es kommt kein Fremdmaterial zum Einsatz, die Übergänge lassen sich weich und flächig modellieren, und die Hautqualität profitiert zusätzlich. Ein Teil des Fetts wird in den ersten Monaten natürlicherweise abgebaut; das eingeheilte Fett bleibt anschließend dauerhaft erhalten.
Ja – und genau darin liegt einer der größten Vorteile. Der Fetttransfer kann im gesamten Areal der Jawline und Kinnlinie erfolgen, überall dort, wo sich der Knochen mit dem Alter abbaut: am Kinn selbst, in der Prejowl-Region seitlich davon, entlang des Kieferkörpers und am Kieferwinkel. Eine Kieferlinie wirkt nämlich nicht durch einen einzelnen aufgebauten Punkt definiert, sondern durch einen durchgehenden, ununterbrochenen Verlauf.
Die Prejowl-Region liegt seitlich des Kinns, unmittelbar vor dem Hängebäckchen. Bildet sich dort der Knochen zurück, entsteht eine Einsenkung. Durch den Kontrast zwischen dieser Delle und dem darüber aufgestauten Gewebe wirkt das Hängebäckchen deutlich ausgeprägter, als es tatsächlich ist. Wird die Prejowl-Region mit Eigenfett ausgeglichen, tritt das Hängebäckchen optisch zurück und die Kieferlinie wird wieder durchgehend – oft ein überraschend großer Effekt für einen vergleichsweise kleinen Eingriff.
Das hängt vom Befund ab. Beim anlagebedingt fliehenden Kinn geht es vor allem um Projektion nach vorne – hier ist das Silikonimplantat die Methode der Wahl, weil es formstabil und präzise planbar ist. Steht dagegen die altersbedingte Knochenatrophie im Vordergrund, ist der flächige Volumenaufbau mit Eigenfett meist überlegen. Beide Verfahren schließen sich nicht aus: Häufig liefert das Implantat die Projektion und das Eigenfett die weichen Übergänge zur Umgebung.
Hyaluronsäure eignet sich gut zum Herantasten: Der Effekt ist sofort sichtbar, gut steuerbar und bei Bedarf auflösbar. Da das Material vom Körper abgebaut wird, ist eine Wiederholung nach etwa 12 bis 18 Monaten nötig. Wer eine dauerhafte Lösung sucht, ist mit einem Implantat oder Eigenfett besser beraten. Viele Patientinnen und Patienten nutzen die Jawline-Unterspritzung zunächst als Test und entscheiden sich später für die dauerhafte Variante.
Ja, und das ist sehr häufig sinnvoll. Kinn und Hals bilden gemeinsam die Kinn-Hals-Linie – wird nur eines von beiden behandelt, bleibt das Ergebnis oft hinter den Erwartungen zurück. Die Kombination aus Kinnaufbau, Fettabsaugung und Straffung des Halses (im Sinne eines „facial balancing") ergibt ein stimmiges Gesamtbild. Weil bei uns zwei Professoren gemeinsam operieren, lassen sich diese Schritte sicher in einer Sitzung verbinden.
Ein Silikonimplantat ist formstabil und bleibt dauerhaft erhalten. Beim Eigenfett wird ein Teil in den ersten Monaten natürlicherweise abgebaut; das eingeheilte Fett bleibt anschließend stabil und verhält sich wie normales Körpergewebe – es verändert sich also mit deutlichen Gewichtsschwankungen. Der natürliche Alterungsprozess geht in beiden Fällen weiter, allerdings von einem verbesserten Ausgangspunkt aus.
Bei einem anlagebedingt fliehenden Kinn ist eine Korrektur nach abgeschlossenem Wachstum möglich, in der Regel also ab etwa dem 18. Lebensjahr. Der altersbedingte Volumenaufbau an Kinn und Kieferlinie wird meist ab Mitte dreißig bis vierzig ein Thema, wenn die Knochenatrophie sichtbar wird. Ein Höchstalter gibt es nicht – entscheidend sind Befund und Allgemeinzustand.
Während der Operation verspüren Sie durch die Vollnarkose keinen Schmerz. Danach ist ein Spannungs- und Druckgefühl im Kinnbereich normal, das sich mit den verordneten Schmerzmitteln gut kontrollieren lässt und innerhalb weniger Tage nachlässt. Schwellungen sind in den ersten Tagen deutlich; das konsequente Tragen der Kompressionsbandage reduziert sie spürbar. Das feine Endergebnis zeigt sich, wenn die Schwellung vollständig abgeklungen ist.
Im Rahmen des ausführlichen Beratungsgespräches zeigen Ihnen Prof. Kotsougiani-Fischer und Prof. Dr. Fischer gerne Bilder von Patientinnen und Patienten nach einer Kinnkorrektur mit Silikonimplantaten. Leider ist durch das Heilmittelwerbegesetz das Zeigen von Vorher-Nachher-Bildern im Internet verboten.
Die Kosten für die Kinnkorrektur mit Silikonimplantaten oder einer Doppelkinn-Entfernung richten sich nach dem benötigten Arbeitsaufwand und den verwendeten Materialien für die Operation. Gerne erstellen wir Ihnen einen Kostenvoranschlag, der sämtliche Kosten (Personal, Materialien, Beratungsgebühr, Medikamente, Nachsorgeuntersuchungen etc.) enthält.
Medizinisch geprüft durch
Prof. Dr. med. Dimitra Kotsougiani-Fischer
Fachärztin für Plastische & Ästhetische Chirurgie · APL-Professorin, Universität Heidelberg
Prof. Dr. med. Sebastian Fischer, MHBA
Facharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie · APL-Professor, Universität Heidelberg
Die Inhalte dieser Seite wurden von unseren Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie fachlich geprüft. Sie dienen der allgemeinen Information und ersetzen kein persönliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch.
Termin
In einem persönlichen Beratungsgespräch in unserer Praxis (AESTHETIKON Mannheim oder Heidelberg) beantworten wir Ihnen alle offengebliebenen Fragen rund um das Thema Kinnkorrektur, Doppelkinn entfernen bzw. Kinnplastik – und entwickeln gemeinsam Ihr individuelles Konzept. Wir freuen uns auf Sie!