Plastische & Ästhetische Chirurgie · Heidelberg · Mannheim · Karlsruhe
Besseres Körpergefühl ohne Silikonimplantate. Frau Prof. Kotsougiani-Fischer und Herr Prof. Fischer vergrößern die Brust mit körpereigenem Gewebe – für ein natürliches Ergebnis im Vier-Augen-Prinzip.
Das Aesthetikon-Prinzip
Bei AESTHETIKON wird auch der Eigenfetttransfer ausschließlich im Vier-Augen-Prinzip durchgeführt: Die Planung wird zu zweit geprüft und verfeinert, operiert wird zu viert – vier Augen für mehr Sicherheit, vier Hände für mehr Präzision.
Der Eingriff findet in unserer eigenen §30-Privatklinik im Herzen Heidelbergs statt – nicht in einem fremden Beleghaus. Beratung und Nachsorge bieten wir zusätzlich in AESTHETIKON Mannheim und AESTHETIKON Karlsruhe.
@aesthetikon
Ohne Silikonimplantate
Viele Frauen leiden unter einer kleinen Oberweite, die beispielsweise durch körperliche Veränderungen in der Schwangerschaft oder starken Gewichtsverlust bedingt sein kann. Eine operative Brustvergrößerung („Mammaaugmentation", Brustaufbau z. B. mit Implantaten aus Silikongel) kann helfen, die Brustform und Brustgröße zu korrigieren. Die Brustvergrößerung mittels Silikonimplantaten gehört zu den häufigsten Eingriffen der Ästhetischen Chirurgie.
Sie interessieren sich für eine Brustvergrößerung, möchten jedoch auf körperfremde Materialien wie Implantate aus Silikongel verzichten? In diesem Fall bietet sich die Möglichkeit einer Brustvergrößerung mit körpereigenem Gewebe (sogenanntes „Lipofilling") an.
Sowohl Prof. Dr. med. Dimitra Kotsougiani-Fischer als auch Prof. Dr. med. Sebastian Fischer gehören zu den Spezialisten auf dem Gebiet der Brustchirurgie. Unser Facharzt und unsere Fachärztin legen besonderen Wert auf ein natürliches Ergebnis und Aussehen der Brust in Relation zu Ihren Körperproportionen. Ihre langjährige Erfahrung ermöglicht es, auf Ihre individuellen Bedürfnisse einzugehen und Ihnen zu einem ansprechenden und zufriedenstellenden Körperbild zu verhelfen.
Im Folgenden beantworten wir die häufigsten Fragen rund um das Thema Brustvergrößerung mit Eigenfett.
Orientierung
Diese Frage stellen uns Patientinnen am häufigsten. Beide Verfahren haben ihre Berechtigung, sie lösen aber unterschiedliche Aufgaben. Die folgende Gegenüberstellung hilft Ihnen bei der ersten Orientierung – die Entscheidung treffen wir gemeinsam im Beratungsgespräch.
| Eigenfett (Lipofilling) | Silikonimplantat | |
|---|---|---|
| Volumenzuwachs | moderat, meist etwa eine Körbchengröße pro Sitzung | frei wählbar bis zu deutlicher Vergrößerung |
| Material | ausschließlich körpereigenes Gewebe | zertifiziertes Silikongel |
| Narben | wenige Millimeter große Einstichstellen | Narbe in der Unterbrustfalte |
| Nebeneffekt | Fettabsaugung an der Entnahmestelle | keiner |
| Planbarkeit | ein Teil des Fettes wird abgebaut, Ergebnis daher weniger exakt vorhersagbar | sehr genau planbar |
| Wiederholung | für mehr Volumen ggf. zweite Sitzung nötig | in einer Sitzung abgeschlossen |
| Gewichtsabhängig | ja – Gewichtsabnahme verkleinert die Brust | nein |
Bei sehr schlanken Patientinnen mit dünnem Weichteilmantel kombinieren wir beide Verfahren häufig: Das Implantat liefert das Volumen, das Eigenfett den weichen, natürlichen Übergang im oberen Brustpol. Diese Kombination wird als Composite- oder Hybrid-Augmentation bezeichnet.
Unsere Weiterentwicklung
Die entscheidende Schwachstelle jedes Eigenfetttransfers ist die Frage, wie viel des übertragenen Fettes tatsächlich einheilt. Genau hier setzen wir an. Bei AESTHETIKON führen wir den Eigenfetttransfer an der Brust als CELT – Cell-Enriched Lipotransfer durch, eine Weiterentwicklung des klassischen Lipofillings.
Der Unterschied liegt nicht in der Menge des Fettes, sondern in seiner Qualität. Durch ein spezielles Aufbereitungsverfahren bleibt ein besonders hoher Anteil an regenerativen Zellen und Fettstammzellen im Transplantat erhalten. Diese Zellen stoßen nach der Übertragung die Bildung neuer Blutgefäße an – und nur Fettgewebe, das zügig an die Blutversorgung angeschlossen wird, überlebt dauerhaft.
Schonende Liposuktion an Bauch, Hüften oder Oberschenkeln mit einer Technik, die auf maximale Zellvitalität ausgelegt ist.
Schonende Zentrifugation zur Entfernung von Blut, Tumeszenzflüssigkeit und Ölanteilen bei Erhalt der intakten Fettzellen.
Spezielle mechanische Verarbeitung mit Anreicherung der stromal-vaskulären Fraktion und der Fettstammzellen.
Es entsteht ein hochkonzentriertes Transplantat mit hoher Vitalität und Stammzelldichte.
Zielgerichtete Einbringung in feinen Schichten als Mikro-, Makro- oder Nanofett, individuell auf die Region abgestimmt.
Verbesserte Einheilung und Durchblutung, langfristige Volumenstabilität und Geweberegeneration.
| Klassisches Lipofilling | CELT | |
|---|---|---|
| Zellanteil | geringerer Anteil an Stammzellen | hoher Anteil an regenerativen Zellen und Stammzellen |
| Fettretention | höhere Resorptionsrate | höhere Einheilungs- und Retentionsrate |
| Durchblutung | geringere Neovaskularisation | verbesserte Neovaskularisation |
| Regeneration | vorwiegend Volumenkorrektur | zusätzlich positive Wirkung auf Hautqualität und Geweberegeneration |
| Haltbarkeit | variabel | langfristigere und stabilere Ergebnisse |
Wir nennen Ihnen hier bewusst eine ehrliche Spanne statt eines Werbeversprechens: Die Take-Rate liegt bei CELT bei etwa 40 bis 60 Prozent. Das bedeutet, dass von der eingebrachten Fettmenge rund die Hälfte dauerhaft einheilt – und genau dieser Anteil bleibt dann auch langfristig erhalten, weil es sich um normales, durchblutetes Körpergewebe handelt. Aus diesem Grund bringen wir von vornherein mehr Volumen ein, als am Ende sichtbar bleiben soll. Wer Ihnen Einheilraten von 90 Prozent verspricht, verspricht zu viel.
Die wissenschaftliche Datenlage stützt dieses Vorgehen: Systematische Übersichtsarbeiten zum Eigenfetttransfer an der Brust berichten Volumenerhaltungsraten in einer Spanne von etwa 45 bis 83 Prozent, wobei die Anreicherung des Transplantats mit der stromal-vaskulären Fraktion beziehungsweise mit Fettstammzellen mit einer besseren Transplantatüberlebensrate einherging.
CELT setzen wir nicht nur an der Brust ein, sondern auch im Gesicht, an den Händen, zur Verbesserung der Narbenqualität sowie im Body Contouring.
Volumen oder Position?
Bevor über Eigenfett, Implantat oder Straffung entschieden wird, muss eine Frage beantwortet sein: Wo steht die Brustwarze im Verhältnis zur Unterbrustfalte? Denn Volumen und Position sind zwei völlig verschiedene Probleme. Eigenfett kann Volumen ergänzen – anheben kann es die Brust nicht.
Der Standard zur Einteilung stammt von Paule Regnault aus dem Jahr 1976 und wird bis heute weltweit verwendet. Maßgeblich ist allein die Lage des Mamillen-Areola-Komplexes zur Unterbrustfalte.
Die Brustwarze steht auf Höhe der Unterbrustfalte und damit noch oberhalb des größten Teils des Brustgewebes. Hier ist Eigenfett häufig gut geeignet – das zusätzliche Volumen füllt den oberen Pol und lässt die Brust optisch straffer wirken.
Die Brustwarze steht unterhalb der Unterbrustfalte, aber noch oberhalb der untersten Brustkontur. Eigenfett allein genügt hier meist nicht. In der Regel besprechen wir eine Straffung, gegebenenfalls kombiniert mit Volumenaufbau.
Die Brustwarze steht deutlich unterhalb der Unterbrustfalte, liegt am tiefsten Punkt der Brust und zeigt nach unten. Hier führt kein Weg an einer Straffung vorbei. Zusätzliches Volumen würde das Absinken sogar verstärken.
Die Brustwarze steht korrekt auf oder oberhalb der Unterbrustfalte – abgesunken ist nur der untere Brustpol, der leer und ausgehöhlt wirkt. Diese Form entsteht typischerweise nach Stillzeit oder Gewichtsabnahme. Die Pseudoptosis ist die klassische Indikation für Eigenfett, weil hier tatsächlich Volumen und nicht Position fehlt.
Der einfachste Selbsttest ist der Blick in den Spiegel im Profil: Liegt die Brustwarze auf oder über der Unterbrustfalte, ist Eigenfett oft eine gute Option. Liegt sie darunter, brauchen Sie eine Straffung – mit oder ohne zusätzliches Volumen. Wir vermessen das im Beratungsgespräch exakt, unter anderem über den Abstand zwischen Jugulum und Mamille sowie zwischen Mamille und Unterbrustfalte unter Zug. Eine ehrliche Einordnung an dieser Stelle ist der wichtigste Schritt zu einem Ergebnis, das Sie langfristig zufriedenstellt.

Implantate entfernen
Ein wachsender Teil unserer Eigenfett-Patientinnen kommt nicht mit einer kleinen Brust zu uns, sondern mit Implantaten, die sie seit Jahren trägt. Der Wunsch, den wir dabei am häufigsten hören, ist immer derselbe: weniger Fremdkörper, mehr Natürlichkeit.
Dahinter stehen sehr unterschiedliche Gründe: eine Kapselfibrose, eine veränderte Lebenssituation, ein anderes Körpergefühl nach Schwangerschaften, der Wunsch nach weniger Gewicht auf der Brust – oder schlicht ein anderer Geschmack als vor fünfzehn Jahren.
Das ist die Frage, die fast jede Patientin an dieser Stelle stellt – und sie ist berechtigt. Wird ein Implantat nach Jahren einfach nur entfernt, bleibt eine Hülle aus gedehnter Haut mit oft deutlich reduziertem Drüsenkörper zurück. Das Ergebnis wäre eine leere, abgesunkene Brust. Genau deshalb ist die reine Explantation aus unserer Sicht selten der richtige Weg.
Wir kombinieren drei Schritte:
Das Ergebnis: Form und Volumen ohne Fremdkörper.
Nicht jede Brust erfordert dieselbe Technik. Wie viel Straffung nötig ist, richtet sich nach dem Ptosis-Grad nach Regnault; wie viel Eigenfett sinnvoll ist, nach der verbliebenen Gewebedicke und dem verfügbaren Spenderfett. Manche Patientinnen brauchen vor allem eine Straffung, andere vor allem Volumen, viele beides in unterschiedlicher Gewichtung. Ob ein Eingriff genügt oder ein zweizeitiges Vorgehen sinnvoller ist, entscheiden wir nach der Untersuchung gemeinsam mit Ihnen.
Erfahrung und präzise Planung bestimmen an dieser Stelle das Ergebnis – deshalb operieren wir auch diese Eingriffe im Vier-Augen-Prinzip zu zweit.
Am Ende geht es nicht um Größe. Sondern darum, sich wieder richtig zu fühlen.
FAQ
Durch eine operative Brustvergrößerung können Form, Position und Größe der Brust verändert werden. Bei der Vergrößerung mit Eigenfett wird intraoperativ an einer zuvor definierten Stelle des Körpers (meist Oberschenkel oder Flanke/Bauch) überschüssiges Fett abgesaugt („Liposuktion"). Diese Fettzellen werden nach der Entnahme speziell aufbereitet und mit Hilfe feinster Kanülen in die Brust injiziert und nach den mit Ihnen besprochenen Zielen geformt. Im AESTHETIKON benutzen wir eine ultraschallgesteuerte Variante, um das Fettgewebe sicher und präzise an der idealen Stelle zu positionieren. Die Schnitte sind wenige Millimeter groß und deshalb sehr unauffällig. Die Operation erfolgt in Vollnarkose und kann ambulant oder stationär durchgeführt werden.
Aufgrund des Abbaus eines Teils der Fettzellen wird zunächst etwas mehr Fettgewebe eingebracht. Im Laufe der Zeit nehmen die postoperative Schwellung und das Volumen etwas ab. Es bleibt eine natürlich schöne Brust, die zur Statur Ihres Körpers passt. Ein positiver Nebeneffekt: die zusätzliche Fettabsaugung unliebsamer Fettpölsterchen.
Die Brustvergrößerung mit Eigenfett stellt ein modernes und innovatives Verfahren dar, um ohne Implantate die Brust mittels eigenem Fettgewebe zu vergrößern. Bei sehr schlanken Patientinnen kann zudem eine Kombinationstherapie aus Silikongel-Implantaten und Eigenfett sinnvoll sein, um das Implantat unter einem ausreichenden Fettmantel zu kaschieren.
Die besten Kandidatinnen sind normal- oder leicht übergewichtige Frauen mit ausreichend Fettgewebe an Bauch, Hüfte, Oberschenkeln oder Rücken. Da circa 30–40 % des Fettgewebes abgebaut werden, erfolgt primär eine leichte Überkorrektur. Aufgrund limitierter Verfügbarkeit von Fettgewebe ist diese Methode nur bis zu einer gewissen Körbchengröße (kleine bis mittelgroße gewünschte Größe) anwendbar. Im ausführlichen Beratungsgespräch schätzen wir gemeinsam realistisch ein, welches Ergebnis für Sie möglich ist.
Im AESTHETIKON arbeiten wir bei all unseren Eingriffen narbensparend. Im Rahmen der Eigenfettvergrößerung verbleiben meist nur kleine, wenige Zentimeter lange Narben, die durch die Einstichstellen der Kanülen entstehen. Mit der richtigen Narbenpflege sind diese meist nahezu unsichtbar und in der Regel durch Unterwäsche oder Bademode gut zu verstecken.
Essentiell für den Erfolg ist das konsequente Tragen von Kompressionswäsche für mindestens 6 Wochen nach der Operation. Hierdurch wird das Ergebnis stabilisiert und eine schöne Form gewährleistet. Planen Sie ausreichend körperliche Schonungszeit ein und verzichten Sie zunächst auf Sport, das Heben schwerer Gegenstände, Sauna oder intensives Sonnenbaden. Alle Patientinnen erhalten nach der Operation ein schriftliches Informationsblatt mit allen wichtigen Verhaltensregeln.
Selbstverständlich sollten Sie weiterhin regelmäßige medizinische Nachsorgeuntersuchungen (gynäkologische Früherkennung, meist einmal im Jahr) wahrnehmen.
Zunächst kann das Gefühl in den Brüsten (inkl. der Brustwarzen) durch die postoperative Schwellung leicht beeinträchtigt sein. Diese Sensibilitätsstörungen klingen meist nach einigen Tagen bis Wochen wieder ab. Die Schwellung zeigt sich meist bereits nach einer Woche deutlich rückläufig. Nach einigen Monaten erhält die Brust ihre endgültige neue ästhetische Form.
Die Kosten beginnen bei circa 8.000 € (inklusive Anästhesie). Sie richten sich individuell nach der Anatomie und der Notwendigkeit der einzelnen operativen Schritte – insbesondere davon, wie viele Körperstellen abgesaugt werden müssen, um ausreichend Eigenfett zu gewinnen. Unsere Kostenvoranschläge beinhalten die Anästhesie, das Operationsteam, die Materialien zur Eigenfettgewinnung, Medikamente sowie die Nachsorge, damit keine versteckten Kosten auf Sie zukommen. Gerne erstellen wir Ihnen nach einem ausführlichen Beratungsgespräch einen Kostenplan. Eine Finanzierung über externe Finanzdienstleister ist möglich.
Wir arbeiten als Privatklinik und behandeln Privatpatientinnen sowie Selbstzahlerinnen. Eine Kostenbeteiligung ist nur in Ausnahmefällen denkbar und muss individuell geprüft werden – etwa bei angeborenen Fehlbildungen oder im Rahmen einer Rekonstruktion nach Brustkrebs. Für eine rein ästhetisch motivierte Brustvergrößerung ist eine Kostenübernahme nicht vorgesehen.
Realistisch ist meist ein Zuwachs von etwa einer Körbchengröße pro Sitzung. Das ist keine Zurückhaltung, sondern Physiologie: Pro Behandlung lässt sich nur so viel Fett einbringen, wie das Gewebe auch mit Blut versorgen kann. Wird zu viel auf einmal injiziert, überlebt es nicht und es entstehen Fettgewebsuntergänge. In den Studien liegt die durchschnittlich transplantierte Menge bei etwa 300 ml pro Seite. Wünschen Sie deutlich mehr Volumen, ist das Implantat der ehrlichere Weg – oder eine zweite Eigenfett-Sitzung.
In den meisten Fällen ja – aber nicht durch eine reine Entfernung. Wird das Implantat nach Jahren nur herausgenommen, bleibt eine gedehnte Hauthülle mit oft reduziertem Drüsenkörper zurück, die Brust wirkt leer und abgesunken. Wir kombinieren deshalb die Explantation mit einer Bruststraffung und, wo nötig, mit einem Volumenaufbau durch Eigenfett. Wo genügend Eigengewebe vorhanden ist, verlagern wir es im Sinne einer Autoaugmentation nach oben, um wieder Fülle im Dekolleté zu schaffen. So entstehen Form und Volumen ohne Fremdkörper.
Nicht eins zu eins. Ein Implantat von beispielsweise 300 ml lässt sich nicht durch dieselbe Menge Eigenfett ersetzen, da nur etwa 40 bis 60 Prozent des Fettes einheilen und pro Sitzung nur eine begrenzte Menge sicher eingebracht werden kann. Realistisch ist ein etwas geringeres, dafür natürlich wirkendes Volumen – häufig kombiniert mit einer Straffung, die die Brust wieder anhebt und dadurch voller erscheinen lässt. Wünschen Sie mehr Volumen, ist eine zweite Eigenfett-Sitzung nach etwa sechs Monaten möglich.
CELT steht für Cell-Enriched Lipotransfer und ist eine Weiterentwicklung des klassischen Eigenfetttransfers. Durch ein spezielles Aufbereitungsverfahren bleibt ein besonders hoher Anteil an regenerativen Zellen und Fettstammzellen im Transplantat erhalten. Diese Zellen fördern die Bildung neuer Blutgefäße – und nur Fett, das zügig an die Blutversorgung angeschlossen wird, heilt dauerhaft ein. Für Sie bedeutet das eine höhere und stabilere Einheilrate sowie einen zusätzlichen positiven Effekt auf die Gewebe- und Hautqualität. Die Take-Rate liegt bei CELT bei etwa 40 bis 60 Prozent.
Das eingeheilte Fett bleibt dauerhaft – es ist normales, durchblutetes Körpergewebe. Ein Teil des transplantierten Fettes wird jedoch in den ersten Monaten abgebaut. Mit unserem CELT-Verfahren liegt die Einheilrate bei etwa 40 bis 60 Prozent; systematische Übersichtsarbeiten berichten je nach Technik Spannen von rund 45 bis 83 Prozent. Eine MRT-gestützte Verlaufsstudie fand einen stabilen Endzustand nach rund acht Monaten – was dann noch da ist, bleibt. Genau deshalb korrigieren wir bewusst über.
Häufig genügt eine. In einer Metaanalyse an über 5.000 Patientinnen waren im Mittel 1,56 Sitzungen erforderlich, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Ob bei Ihnen eine zweite Sitzung sinnvoll ist, beurteilen wir frühestens sechs Monate nach dem ersten Eingriff – vorher lässt sich das Endergebnis nicht seriös bewerten.
Das transplantierte Fett verhält sich wie das Fett an jeder anderen Stelle Ihres Körpers: Es nimmt bei Gewichtsverlust ab und bei Gewichtszunahme zu. Eine prospektive MRT-Studie zeigte, dass die Volumenerhaltung bei jedem postoperativen BMI-Rückgang signifikant sinkt. Wichtig deshalb: Bitte nehmen Sie nicht gezielt vor dem Eingriff zu, um mehr Spenderfett zu haben – wenn Sie danach wieder abnehmen, verlieren Sie auch das Ergebnis. Wir empfehlen den Eingriff bei stabilem Gewicht.
Ja, die Vorsorge bleibt uneingeschränkt möglich – das ist eine der häufigsten Sorgen und sie ist gut untersucht. Nach jeder Fetttransplantation können Ölzysten und Verkalkungen entstehen; in systematischen Übersichten fanden sich Mikroverkalkungen bei etwa 9 Prozent und Makroverkalkungen bei rund 7 Prozent. Entscheidend ist: Diese Veränderungen sind für erfahrene Radiologen von bösartigen Befunden unterscheidbar, und die radiologischen Auffälligkeiten sind mit denen nach einer Implantat-Vergrößerung vergleichbar. Bitte informieren Sie Ihren Radiologen immer über die vorangegangene Eigenfettbehandlung. Wir empfehlen zusätzlich eine Ultraschallkontrolle etwa drei bis sechs Monate nach dem Eingriff als Ausgangsbefund.
Nach der derzeitigen Datenlage nein. In einer Metaanalyse an über 5.000 Patientinnen mit ästhetischer Eigenfett-Brustvergrößerung wurden zwei Krebsfälle berichtet – eine Rate, die der normalen Hintergrundhäufigkeit entspricht. Auch bei Frauen nach Brustkrebs zeigte eine Metaanalyse an mehr als 14.000 Patientinnen keinen Zusammenhang zwischen Eigenfetttransfer und lokoregionären Rezidiven. Voraussetzung bleibt bei uns – wie vor jedem Eingriff an der Brust – eine fachärztlich-gynäkologische Untersuchung, die nicht älter als zwölf Monate ist.
Wird an einer Stelle mehr Fett eingebracht, als das Gewebe versorgen kann, geht ein Teil davon zugrunde und kann sich zu einer tastbaren Verhärtung oder einer flüssigkeitsgefüllten Ölzyste umwandeln. Genau das vermeiden wir durch die ultraschallgesteuerte, fächerförmige Einbringung in vielen feinen Depots statt weniger großer Portionen. Sollte dennoch ein tastbarer Knoten auftreten, klären wir ihn per Ultraschall ab – meist ist keine Behandlung nötig, größere Ölzysten lassen sich ambulant punktieren.
Wir entnehmen dort, wo Sie ohnehin gerne weniger hätten: meist an Bauch, Flanken, Oberschenkelinnen- und -außenseite oder am Rücken. Der Effekt entspricht einer Fettabsaugung an dieser Zone und ist bei stabilem Gewicht dauerhaft. Welche Areale infrage kommen, legen wir gemeinsam im Beratungsgespräch fest – die Entnahme lässt sich so planen, dass gleichzeitig Ihre Silhouette profitiert.
Das ist die häufigste Einschränkung dieser Methode. Bei sehr schlanken Frauen steht oft nicht genug Spenderfett zur Verfügung, um einen sichtbaren Zuwachs zu erreichen. In diesem Fall besprechen wir zwei Alternativen: die Kombination aus Implantat und Eigenfett, bei der das Fett den natürlichen Übergang im Dekolleté schafft, oder das Implantat allein. Bitte nehmen Sie nicht gezielt zu, um Spenderfett aufzubauen – das Ergebnis wäre nicht haltbar.
Fachlich wird das nach der Klassifikation von Regnault eingeteilt. Maßgeblich ist allein, wo die Brustwarze im Verhältnis zur Unterbrustfalte steht: Bei Grad I liegt sie auf Höhe der Falte, bei Grad II darunter, aber oberhalb der untersten Brustkontur, bei Grad III deutlich darunter am tiefsten Punkt der Brust und nach unten zeigend. Als Sonderform gilt die Pseudoptosis, bei der die Brustwarze korrekt steht und nur der untere Brustpol abgesunken und leer wirkt. Für die Wahl des Verfahrens ist diese Einordnung entscheidend: Grad I und Pseudoptosis eignen sich häufig für Eigenfett, ab Grad II ist in der Regel eine Straffung nötig.
Nein, und das ist eine wichtige Abgrenzung. Eigenfett schafft Volumen, aber keine Straffung. Ab einer Ptosis Grad II nach Regnault – also sobald die Brustwarze unterhalb der Unterbrustfalte steht – führt zusätzliches Volumen nicht zu einer Anhebung, sondern kann das Absinken sogar verstärken. In diesem Fall ist eine Bruststraffung der richtige Weg – gegebenenfalls in Kombination mit Eigenfett zum Volumenaufbau im oberen Pol.
Das Lipofilling ist unser vielseitigstes Werkzeug an der Brust. Wir setzen es ein zum Ausgleich von Asymmetrien, zur Korrektur von Dellen und Konturunregelmäßigkeiten, zur Kaschierung sichtbarer Implantatränder oder von Rippling, bei der Korrektur einer tuberösen Brust und im Rahmen der Rekonstruktion nach Brustkrebs.
An der Brust selbst sind die Beschwerden gering – deutlicher spürbar ist meist die Entnahmestelle, vergleichbar mit einem starken Muskelkater nach einer Fettabsaugung. Blutergüsse an der Absaugzone sind normal und klingen über zwei bis drei Wochen ab. Die meisten Patientinnen sind nach drei bis sieben Tagen wieder arbeitsfähig; Sport empfehlen wir nach zwei bis vier Wochen.
Ja, und beim Lipofilling ganz besonders. Das transplantierte Fett muss innerhalb weniger Tage an die Blutversorgung angeschlossen werden – Nikotin verengt genau die feinen Gefäße, auf die es dabei ankommt, und verschlechtert damit direkt die Einheilrate. Wir bitten Sie um vollständigen Nikotinverzicht mindestens zwei Wochen vor und zwei Wochen nach der Operation, einschließlich E-Zigaretten und Nikotinpflaster.
Unmittelbar nach dem Eingriff wirkt die Brust durch Schwellung und die bewusste Überkorrektur größer als am Ende. Die Schwellung geht ab der ersten Woche deutlich zurück, das Volumen pendelt sich über die folgenden Monate ein. Ein stabiler Endzustand ist nach etwa sechs bis acht Monaten erreicht – erst dann beurteilen wir gemeinsam, ob eine Ergänzung sinnvoll ist.
Ja. Das Fett wird ausschließlich in die Unterhaut-Fettschicht (subkutan) eingebracht – nicht hinter die Drüse und insbesondere nicht in den Muskel, da es hierfür keine ausreichende Literatur gibt, die dieses Vorgehen als sicher belegt. Milchgänge und Drüsenkörper bleiben unberührt. Da Schwangerschaft und Stillzeit die Brust aber ohnehin verändern, empfehlen wir den Eingriff nach abgeschlossener Familienplanung.
Das Heilmittelwerbegesetz (§ 11 HWG) untersagt die öffentliche Werbung mit Vorher-Nachher-Abbildungen bei operativen plastisch-chirurgischen Eingriffen. Wir halten uns daran. In Ihrem persönlichen Beratungsgespräch können wir Ihnen jedoch im vertraulichen Rahmen Vorher-Nachher-Bilder ähnlicher Ergebnisse zeigen, um Ihnen eine realistische Vorstellung des für Sie möglichen Ergebnisses zu geben.
Patientenstimmen
„Endlich eine natürliche Lösung ohne Implantate. Das Ergebnis fühlt sich weich und echt an – genau das, was ich mir gewünscht habe."
„Ich habe meine Implantate entfernen lassen und zugleich mit Eigenfett straffen lassen. Ich fühle mich endlich wieder wie ich selbst."
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der Privatklinik Heidelberg
Fachliche Quellen
Medizinisch geprüft durch
Prof. Dr. med. Dimitra Kotsougiani-Fischer
Fachärztin für Plastische & Ästhetische Chirurgie · APL-Professorin, Universität Heidelberg
Prof. Dr. med. Sebastian Fischer, MHBA
Facharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie · APL-Professor, Universität Heidelberg
Die Inhalte dieser Seite wurden von unseren Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie fachlich geprüft. Sie dienen der allgemeinen Information und ersetzen kein persönliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch.
Termin
In einem persönlichen Beratungsgespräch lernen wir Sie und Ihre Wünsche kennen, untersuchen und vermessen Ihre Brust und entwickeln gemeinsam den für Sie sichersten und natürlichsten Weg – mit Eigenfett, Implantat oder in Kombination.