Ebene 01 — Haut
Falten & Erschlaffung
Die Haut verliert Elastizität und legt sich in Falten.
Privatklinik für Plastische & Ästhetische Chirurgie · Heidelberg · Mannheim · Karlsruhe
Das wahre Alter eines Menschen lässt sich nicht nur im Gesicht und an den Händen, sondern vor allem an der Halspartie erkennen. Ein Facelift ohne den Hals bleibt halbe Arbeit – deshalb wird der Hals bei einer ganzheitlichen Gesichtsverjüngung immer mitbedacht.

Halsstraffung in Mannheim & Heidelberg
Die Haut verliert an der Halspartie im Laufe der Jahre an Spannkraft und Elastizität und wirft oftmals unschöne Falten auf. Hierdurch kann es zu einem sogenannten „Truthahnhals" oder einem „Doppelkinn" kommen. Wird lediglich ein reines Facelift zur Faltenbehandlung durchgeführt, kann das harmonische Gesamtbild der Hals- und Kopfpartie durch die altersbedingten Veränderungen der Halsregion gestört sein und das Ergebnis unnatürlich und maskenhaft wirken. Deshalb sollte der Hals im Rahmen einer ganzheitlichen Gesichtsverjüngung stets mitbedacht werden.
Eine Straffung der überschüssigen Haut des Halses mitsamt einer Entfernung von überschüssigem Fett kann sich unterstützend auf die Verjüngung Ihres Gesichtes auswirken und unschöne Falten oder einen Truthahnhals nachhaltig entfernen. Es bleibt ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis und ein jugendlich wirkendes Gesicht.
Unsere erfahrenen Fachärzte Frau Prof. Kotsougiani-Fischer und Herr Prof. Dr. Fischer bieten Ihnen moderne und narbensparende operative Methoden für diese Art der Gesichtsverjüngung an. Gerne beraten sie Sie in einem persönlichen Gespräch und erläutern Ihnen Ihre individuellen Chancen und Möglichkeiten.
Das AESTHETIKON-Prinzip
Sämtliche Operationen im AESTHETIKON werden ausschließlich von Prof. Dr. med. Kotsougiani-Fischer und Prof. Dr. med. Fischer durchgeführt – und zwar gemeinsam, im Vier-Augen-Prinzip. Beide sind auf diesem Gebiet echte Experten: Sie halten nicht nur Vorträge zur Hals- und Gesichtschirurgie, sondern unterrichten sie als OP-Instruktoren auch in anatomischen Operationskursen für ärztliche Kolleginnen und Kollegen.
Grundlagen
Der alternde Hals ist selten ein reines Hautproblem – und genau daran scheitern viele Halsstraffungen. Wird nur Haut gestrafft und Fett abgesaugt, sieht das Ergebnis kurzfristig besser aus, die Kinn-Hals-Linie bleibt aber unscharf und der Effekt hält nicht. Verantwortlich für die typischen Veränderungen sind mehrere Strukturen, die in verschiedenen Tiefen liegen:
Ebene 01 — Haut
Falten & Erschlaffung
Die Haut verliert Elastizität und legt sich in Falten.
Ebene 02 — Oberflächliches Fett
Doppelkinn
Das Fett unter der Haut nimmt zu und rundet den Kinn-Hals-Winkel ab.
Ebene 03 — Platysma
Truthahnhals
Der flächige Halsmuskel weicht in der Mittellinie auseinander; die Ränder treten als zwei senkrechte Stränge hervor.
Ebene 04 — Tiefes Fett
Subplatysmales Fett
Unterhalb des Muskels gelegen, von außen nicht absaugbar – hält den Hals rund.
Ebene 05 — Musculus digastricus
Vorwölbung unterm Kinn
Kräftig ausgeprägt kann er die Kontur nach vorne wölben.
Ebene 06 — Speicheldrüse
Glandula submandibularis
Kann tiefer treten und unterhalb der Kieferlinie als Vorwölbung sichtbar werden.
Ein Deep Necklift setzt genau dort an: unterhalb des Platysmas, dort wo die Ursachen liegen. Nur so entsteht eine wirklich klare, definierte Trennlinie zwischen Kinn und Hals – einer der stärksten Verjüngungseffekte im gesamten Gesicht.
Der übersehene Faktor
Eine Ebene wird bei der Halsbehandlung fast immer übersehen – der Knochen. Auch am Unterkiefer (Mandibula) findet mit den Jahren eine Knochenatrophie statt: Der Kieferknochen bildet sich zurück, besonders in der Prejowl-Region – dem Bereich seitlich des Kinns, unmittelbar vor dem Hängebäckchen – sowie am Kinn selbst.
Die Folge ist doppelt ungünstig. Zum einen verliert die Kinn- und Kieferlinie ihre klare Kontur: Der Unterkiefer wird kürzer und schmaler, die Jawline wirkt weich und undefiniert, das Kinn tritt zurück. Zum anderen verstärkt der zurückweichende Knochen die Hängebäckchen (Jowls): Direkt vor dem Jowl entsteht eine Einsenkung, die sogenannte Prejowl-Furche. Durch den Kontrast zwischen dieser Delle und dem darüber aufgestauten Gewebe wirkt das Hängebäckchen deutlich ausgeprägter, als es tatsächlich ist.
Wer in dieser Situation ausschließlich strafft, behandelt nur die halbe Ursache. Das Gewebe wird angehoben, das fehlende knöcherne Fundament bleibt jedoch bestehen – und die Kieferlinie bleibt trotz sauberer Straffung weicher, als sie sein könnte.
Deshalb muss in Spezialfällen zusätzlich Fett in die Prejowl-Region und ans Kinn injiziert werden. Der Eigenfetttransfer – idealerweise als CELT (Cell Enriched Lipotransfer) – gleicht die Prejowl-Furche aus, gibt dem Kinn seine Projektion zurück und stellt so eine durchgehende, klar definierte Kieferlinie her. Erst das Zusammenspiel aus Straffung in der Tiefe und Volumenaufbau am knöchernen Rahmen ergibt eine Jawline, die wirklich überzeugt.
Der Eingriff
Welche Schritte notwendig sind, entscheidet der Befund. Wir kombinieren sie individuell – nicht jede Patientin und jeder Patient braucht alle.
Der Kern jedes Deep Necklifts. Die in der Mittellinie auseinandergewichenen Ränder des Halsmuskels werden aufgesucht, gerafft und wieder miteinander vernäht – eine Art inneres Korsett für den Hals. Damit verschwinden die senkrechten Stränge und der Kinn-Hals-Winkel wird deutlich schärfer.
Bei Bedarf wird das Fett oberhalb des Platysmas schonend abgesaugt, um die Kontur zu glätten und das Doppelkinn zu reduzieren. Allein reicht das meist nicht – als Teil des Konzepts ist es jedoch wichtig.
Unterhalb des Muskels gelegenes Fett lässt sich von außen nicht absaugen. Erst über den offenen Zugang kann es kontrolliert reduziert werden – ein wesentlicher Grund, warum manche Hälse nach reiner Liposuktion rund bleiben.
Ist der vordere Bauch des Musculus digastricus kräftig ausgeprägt und wölbt die Kontur vor, wird er bei Bedarf gerafft oder in seinem Volumen reduziert. Erst dann liegt der Bereich unterhalb des Kinns wirklich flach.
Tritt die Glandula submandibularis unterhalb der Kieferlinie als sichtbare Vorwölbung hervor, kann eine Teilreduktion sinnvoll sein. Dieser Schritt ist anspruchsvoll und wird nur bei klarer Indikation und mit entsprechender Erfahrung durchgeführt.
Zum Abschluss werden Haut und Weichteile spannungsfrei neu positioniert. Entscheidend ist, dass der Zug aus der Tiefe kommt und nicht aus der Haut – das ist die Voraussetzung für feine Narben und ein natürliches Ergebnis.
Zugang & Narben
Für den Deep Necklift stehen zwei Wege zur Verfügung. Welcher gewählt wird, hängt vom Befund und davon ab, ob gleichzeitig ein Facelift erfolgt.
Der Schnitt liegt in der natürlichen Falte unterhalb des Kinns und ist von vorne nicht einsehbar. Er kann klein und versteckt gehalten werden, wenn im Wesentlichen die Platysmaraffung und eine Fettreduktion erforderlich sind. Bei ausgeprägtem Befund – etwa wenn zusätzlich der Digastricus gerafft oder die Speicheldrüse teilreduziert werden muss – wird der Zugang etwas größer gewählt, um sicher und unter direkter Sicht arbeiten zu können. Sicherheit hat hier Vorrang vor einigen Millimetern Narbe, zumal diese Region erfahrungsgemäß sehr unauffällig verheilt.
Der Hals kann auch über den unteren Facelift-Schnitt mitversorgt werden – mit versteckten Narben rund um die Ohren. Die Schnittführung verläuft im Haaransatz, hinter dem Tragus, in der natürlichen Falte vor und unter dem Ohrläppchen und anschließend hinter dem Ohr. Über diesen Weg lassen sich die seitlichen Platysmaanteile besonders gut nach hinten und oben repositionieren, was die Kieferlinie zusätzlich schärft.
In der Praxis kombinieren wir beide Zugänge häufig: den submentalen für die Mittellinie und die tiefen Strukturen, den seitlichen für die Repositionierung. Alle Narben liegen in Hautfalten, hinter den Ohren oder im behaarten Bereich.
Ganzheitlich
Gesicht und Hals bilden ästhetisch eine Einheit. Wird nur das Gesicht gestrafft, entsteht ein sichtbarer Bruch an der Kieferlinie: Oben straff, darunter unverändert – das wirkt uneinheitlich und verrät den Eingriff eher, als dass es verjüngt. Deshalb ist der Deep Necklift in Kombination mit einem Deep Plane Facelift fast immer notwendig, wenn ein wirklich stimmiges Ergebnis das Ziel ist.
Umgekehrt gilt: Ein isolierter Halseingriff ist sinnvoll bei jüngeren Patientinnen und Patienten, deren Gesicht noch keine relevante Erschlaffung zeigt, die aber bereits ein Doppelkinn oder Platysmastränge stört. Hier lässt sich mit dem submentalen Zugang viel erreichen, ohne dass das Gesicht mitoperiert werden muss.
Eine Straffung des Halses wird oft auch in Kombination mit einer Fettabsaugung (Liposuktion) des Gesichtes, einem Eigenfetttransfer (Lipofilling) oder einem Facelift und Schläfenlift durchgeführt.
Ohne Skalpell
Um einen straffen Hals zu erhalten, kommen auch nicht-operative Behandlungen von Halsfalten wie das RF-Microneedling (Radiofrequenz-Microneedling) und die CO₂-Lasertechnologie zum Einsatz. RF-Microneedling kombiniert Radiofrequenz und Microneedling: Gezielte Energieimpulse regen die Regeneration der Haut an und verleihen ihr neue Struktur und Spannkraft.
Der Wirkmechanismus einer CO₂-Laserbehandlung beruht auf dem Abtragen der obersten Hautschicht für eine glattere Textur und einer Wärmeentwicklung in der Tiefe, die in einer natürlichen Hautstraffung resultiert. Auch eine gezielte Injektion des Neuromodulators BTX kann Halsfalten reduzieren, und dermale Filler wie Hyaluronsäure können im Sinne eines „Jawline Contouring" die Kinn-Kiefer-Linie betonen.
Allerdings sind diesen nicht-operativen Verfahren im Vergleich zu den operativen Methoden Grenzen gesetzt und ggf. mehrere Sitzungen nötig. Bei stark ausgeprägten Falten ist eine operative Halsstraffung meist unumgänglich, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten.
Lehre & Wissenschaft
Prof. Kotsougiani-Fischer und Prof. Fischer operieren Gesicht und Hals nicht nur – sie bilden andere Chirurginnen und Chirurgen darin aus. Beide sind gefragte OP-Instruktoren und Referenten und lehren moderne Facelift-, Necklift- und Gesichtschirurgie auf nationalen und internationalen Kongressen und Masterclasses. Wer lehrt, was er täglich operiert, beherrscht das Verfahren bis ins Detail – davon profitieren unsere Patientinnen und Patienten unmittelbar.
Okt 2025 · GÄCD Live-OPOP-Instruktoren Prof. Kotsougiani-Fischer & Prof. Fischer · 19.10.2025
2026 · MasterclassInstruktoren Prof. Kotsougiani-Fischer & Prof. Fischer · GÄCD Facial Aesthetics
2025 · FaceCologneReferent Prof. Dr. med. Sebastian Fischer · Köln
Kongress · GesichtschirurgieProf. Kotsougiani-Fischer & Prof. Fischer · national & international
Einblicke & Ergebnisse
FAQ
Weil nicht nur Weichteile eine Rolle spielen, sondern auch der Knochen. Am Unterkiefer findet mit den Jahren eine Knochenatrophie statt – besonders in der Prejowl-Region seitlich des Kinns und am Kinn selbst. Der Kieferknochen wird kürzer und schmaler, die Jawline verliert ihre klare Kontur und das Kinn tritt zurück. Straffen allein kann das nicht ausgleichen: Das Gewebe wird angehoben, das fehlende knöcherne Fundament bleibt bestehen. In diesen Fällen ist zusätzlich ein Volumenaufbau nötig.
Die Prejowl-Region liegt seitlich des Kinns, unmittelbar vor dem Hängebäckchen. Bildet sich dort der Knochen zurück, entsteht eine Einsenkung – die Prejowl-Furche. Durch den Kontrast zwischen dieser Delle und dem darüber aufgestauten Gewebe wirkt das Hängebäckchen deutlich ausgeprägter, als es tatsächlich ist. Wird nur der Jowl behandelt, die Furche daneben aber nicht, bleibt der Höhenunterschied bestehen und die Kieferlinie wellig.
In Spezialfällen, in denen die Knochenatrophie im Vordergrund steht. Dann muss zusätzlich Fett in die Prejowl-Region und ans Kinn injiziert werden – idealerweise als Eigenfetttransfer in CELT-Technik (Cell Enriched Lipotransfer). Damit wird die Prejowl-Furche ausgeglichen, das Kinn erhält seine Projektion zurück und es entsteht eine durchgehende, klar definierte Kieferlinie.
Eine klassische Halsstraffung arbeitet vor allem an Haut und oberflächlichem Fett. Der Deep Necklift geht darunter: Er umfasst die Raffung des Platysmas, die Reduktion des tiefen subplatysmalen Fetts sowie – je nach Befund – eine Digastricus-Raffung und eine Teilreduktion der Speicheldrüse. Nur so lässt sich der Kinn-Hals-Winkel wirklich schärfen. Wird nur oberflächlich gearbeitet, bleibt der Hals häufig rund, obwohl scheinbar „alles gemacht" wurde.
In den allermeisten Fällen ja. Gesicht und Hals bilden ästhetisch eine Einheit – wird nur das Gesicht gestrafft, entsteht ein sichtbarer Bruch an der Kieferlinie, der den Eingriff eher verrät als verjüngt. Deshalb ist der Deep Necklift in Kombination mit einem Facelift fast immer notwendig, wenn ein wirklich stimmiges Ergebnis das Ziel ist. Umgekehrt kann ein isolierter Halseingriff bei jüngeren Patientinnen und Patienten sinnvoll sein, deren Gesicht noch keine relevante Erschlaffung zeigt.
Weil eine Liposuktion nur das Fett oberhalb des Platysmas erreicht. Liegt das Problem im tiefen, subplatysmalen Fett, in auseinandergewichenen Platysmasträngen, in einem kräftigen Digastricus oder einer tiefstehenden Speicheldrüse, bleibt die Kontur trotz Absaugung rund. Diese Strukturen sind nur über einen offenen Zugang erreichbar. Genau das ist der Grund, warum wir vor jeder Halsbehandlung sorgfältig prüfen, in welcher Ebene die Ursache liegt.
Der Musculus digastricus verläuft unterhalb des Kinns. Ist sein vorderer Bauch kräftig ausgeprägt, wölbt er die Kontur nach vorne und verhindert eine flache Unterkinnregion – selbst nach Fettreduktion und Platysmaraffung. In diesen Fällen wird er gerafft oder in seinem Volumen reduziert. Der Schritt ist anspruchsvoll und wird nur bei klarer Indikation durchgeführt.
Die Glandula submandibularis kann mit den Jahren tiefer treten und unterhalb der Kieferlinie als sichtbare Vorwölbung hervortreten. Bleibt sie unbehandelt, fällt sie nach der Straffung des umgebenden Gewebes sogar stärker auf. Eine Teilreduktion kann dann sinnvoll sein. Weil dieser Schritt in unmittelbarer Nachbarschaft wichtiger Strukturen erfolgt, führen wir ihn nur bei klarer Indikation und mit entsprechender Erfahrung durch – und besprechen ihn vorab ausführlich mit Ihnen.
Das hängt vom Befund ab. Sind im Wesentlichen eine Platysmaraffung und eine Fettreduktion erforderlich, genügt ein kleiner, versteckter Schnitt in der natürlichen Falte unterhalb des Kinns. Müssen zusätzlich der Digastricus gerafft oder die Speicheldrüse teilreduziert werden, wählen wir den Zugang etwas größer, um sicher und unter direkter Sicht arbeiten zu können. Diese Region verheilt erfahrungsgemäß sehr unauffällig, und Sicherheit hat für uns Vorrang vor einigen Millimetern Narbe.
Ja. Der Hals kann über den unteren Facelift-Zugang mitversorgt werden – mit Narben, die rund um die Ohren verborgen liegen: im Haaransatz, hinter dem Tragus, in der natürlichen Falte vor und unter dem Ohrläppchen und hinter dem Ohr. Über diesen Weg lassen sich vor allem die seitlichen Platysmaanteile nach hinten und oben repositionieren, was die Kieferlinie zusätzlich schärft. Häufig kombinieren wir beide Zugänge: den submentalen für die Mittellinie und die tiefen Strukturen, den seitlichen für die Repositionierung.
Beides zielt nicht auf Straffung, sondern auf Hautqualität. Nicht quervernetzte Hyaluronsäure wird flächig in die Haut eingebracht (Skinbooster) und verbessert Feuchtigkeitsbindung, Elastizität und das feine Knitterrelief – sie baut kein Volumen auf. PRP (plättchenreiches Plasma aus Ihrem eigenen Blut) regt über Wachstumsfaktoren die Regeneration und Kollagenbildung an. Am dünnhäutigen Hals mit seinen feinen Querlinien ist diese Kombination eine sinnvolle Ergänzung – auch nach einer Operation. Erschlaffte Platysmastränge oder ein rundes Doppelkinn lassen sich damit jedoch nicht beheben.
Die maßangefertigte Kompression am Hals wird in den ersten Tagen möglichst durchgehend und danach über mehrere Wochen überwiegend nachts getragen. Sie reduziert Schwellungen, unterstützt die Anlagerung der Haut an die neue Kontur und stabilisiert das Ergebnis. Sie erhalten von uns zwei Kompressionen, damit immer eine gewaschen werden kann. Den genauen Zeitplan legen wir individuell fest.
Ein Deep Necklift wirkt langfristig, weil die Straffung in der Tiefe erfolgt und nicht an der Haut. Die natürliche Alterung geht danach weiter, allerdings von einem verjüngten Ausgangspunkt aus. Wie lange das Ergebnis überzeugt, hängt von Hautqualität, Genetik, Sonnenschutz, Nikotinverzicht und einem stabilen Körpergewicht ab. Eine begleitende Verbesserung der Hautqualität – etwa mit CO₂-Laser oder RF-Microneedling – trägt wesentlich dazu bei, das Ergebnis zu erhalten.
Nicht-operativ kommen RF-Microneedling und die CO₂-Lasertechnologie zum Einsatz, ebenso eine gezielte Injektion des Neuromodulators BTX zur Reduktion von Halsfalten sowie dermale Filler zur Betonung der Kinn-Kiefer-Linie. Diesen Verfahren sind jedoch Grenzen gesetzt und es sind gegebenenfalls mehrere Sitzungen nötig. Bei stark ausgeprägten Falten ist eine operative Halsstraffung meist unumgänglich.
Da es sich bei Halsstraffungen um einen ästhetischen Eingriff handelt, der medizinisch nicht notwendig ist, werden die Kosten hierfür nicht von der Krankenkasse übernommen.
Alle Operationen im AESTHETIKON werden ausschließlich von Prof. Dr. med. Kotsougiani-Fischer und Prof. Dr. med. Fischer durchgeführt – und zwar gemeinsam im Vier-Augen-Prinzip. Beide halten Vorträge und Operationskurse zum Thema Halsstraffung und Deep Necklift für ärztliche Kolleginnen und Kollegen. Gerade beim Deep Necklift, der unterhalb des Platysmas in unmittelbarer Nähe wichtiger Strukturen arbeitet, ist diese Erfahrung entscheidend.
Medizinisch geprüft durch
Prof. Dr. med. Dimitra Kotsougiani-Fischer
Fachärztin für Plastische & Ästhetische Chirurgie · APL-Professorin, Universität Heidelberg
Prof. Dr. med. Sebastian Fischer, MHBA
Facharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie · APL-Professor, Universität Heidelberg
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Termin
Gerne beantworten unsere Fachärzte Ihnen alle offengebliebenen Fragen rund um das Thema Halsstraffung (Halslift) in einem ausführlichen Gespräch im AESTHETIKON Mannheim oder Heidelberg, analysieren Ihre Hals- und Kieferregion und entwickeln gemeinsam Ihr individuelles Konzept.