Plastische & Ästhetische Chirurgie · Heidelberg · Mannheim · Karlsruhe

Bruststraffung
(Mastopexie)

Eine abgesunkene Brust in eine harmonische, jugendliche Form bringen – mit Ihrem eigenen Gewebe, präziser Planung und einer langfristig stabilen Ästhetik.

Zwei Professoren. Vier Augen. Vier Hände.

Das Aesthetikon-Prinzip

Immer zwei von zwei Professoren

Bei Aesthetikon wird jede Bruststraffung von beiden Professoren gemeinsam durchgeführt – nicht nur gemeinsam geplant. Operiert wird immer zu zweit: Die Anzeichnung wird gemeinsam geprüft und verfeinert – vier Augen für mehr Sicherheit, vier Hände für mehr Präzision und kürzere Operationszeiten.

Der Eingriff findet in unserer eigenen Privatklinik (§ 30) in Heidelberg statt – nicht in einem fremden Beleghaus. Beratung, Verbandswechsel und Nachsorge übernehmen wir in Heidelberg, Mannheim oder Karlsruhe.

Prof. Dr. med. Kotsougiani-FischerFachärztin für Plastische & Ästhetische Chirurgie Prof. Dr. med. Sebastian FischerFacharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie
Zwei Professoren · Vier Augen · Vier Hände · Eigene Privatklinik

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Definition

Was ist eine Bruststraffung?

Die Bruststraffung – fachlich Mastopexie – ist das plastisch-chirurgische Verfahren, mit dem eine abgesunkene Brust wieder angehoben und neu geformt wird. Korrigiert werden dabei Position, Kontur und Festigkeit der Brust sowie die Lage des Brustwarzen-Vorhof-Komplexes.

Im Mittelpunkt steht das Anheben und Neuformen Ihres eigenen Brustdrüsengewebes bei gleichzeitiger Entfernung des überschüssigen Hautmantels. Bei ausreichendem Eigenvolumen gelingt die Straffung ohne Implantat; bei Volumenmangel lässt sie sich mit Eigenfett oder einem Implantat kombinieren.

Bei Aesthetikon planen und operieren Prof. Dr. med. Dimitra Kotsougiani-Fischer und Prof. Dr. med. Sebastian Fischer jede Bruststraffung gemeinsam – nach dem Vier-Augen-Prinzip.

Indikation

Für wen ist eine Bruststraffung sinnvoll?

Eine Mastopexie ist geeignet, wenn Sie Ihren Brüsten nach Schwangerschaft, Stillzeit oder Gewichtsabnahme wieder Fülle und Straffheit geben möchten, wenn sich Ihre Brüste unterschiedlich entwickelt haben oder wenn Sie sich eine harmonischere Form wünschen.

Voraussetzung für ein schönes Ergebnis ohne Volumenaufbau ist, dass die Brust über ausreichend Eigenvolumen verfügt. Ist das Volumen zu gering, besprechen wir mit Ihnen eine Kombination mit Eigenfett oder Implantat.

Ob ein Eingriff für Sie sinnvoll und verhältnismäßig ist, ist immer eine individuelle Entscheidung. Wir beraten Sie offen und sagen Ihnen auch, wenn aus unserer Sicht keine Operation der bessere Weg ist.

Hintergrund

Warum sinkt die Brust ab?

Das Absinken der Brust (Ptosis mammae) zeigt sich daran, dass die Brustwarze im Verhältnis zur Unterbrustfalte tiefer steht. Mehrere Faktoren wirken zusammen:

Schwangerschaft & Stillzeit

Während Schwangerschaft und Stillzeit ist die Brust deutlich größer. Bildet sich das Drüsengewebe danach zurück, bleibt häufig ein Hautüberschuss – die typische „Mommy Breast" aus Volumenverlust und überschüssiger Haut.

Gewichtsabnahme

Nach starker Gewichtsreduktion verliert die Brust Volumen, der Hautmantel zieht sich jedoch nicht im gleichen Maß zurück. Es entsteht ein Missverhältnis aus Haut und Inhalt.

Schwerkraft & Brustgröße

Je größer und schwerer die Brust, desto stärker der Zug auf die Haut. Mit nachlassender Hautelastizität gewinnt die Schwerkraft an Einfluss.

Hautalterung & Genetik

Bindegewebe und Hautelastizität sind genetisch mitbestimmt und verändern sich mit dem Alter. UV-Schäden im Dekolleté beschleunigen den Elastizitätsverlust zusätzlich.

Klassifikation

Wie wird eine Hängebrust beurteilt?

Das Ausmaß der Ptosis bewerten wir nach der Klassifikation nach Regnault. Sie beschreibt die Lage des Brustwarzen-Vorhof-Komplexes (Mamillen-Areola-Komplex, MAK) zur Unterbrustfalte (Inframammarfalte). Idealerweise liegt die Brustwarze über der Unterbrustfalte.

Ptosis-Grade im Profil nach Regnault: Grad 0 (Normalzustand), Pseudoptose, Grad I (leicht), Grad II (moderat), Grad III (schwer)
Ptosis-Grade im Profil – von Grad 0 (Normalzustand) über Pseudoptose bis Grad III. Entscheidend ist die Lage der Brustwarze zur Unterbrustfalte.
Ptosis-Grade in der Frontansicht: zunehmendes Absinken des Brustwarzen-Vorhof-Komplexes
Dieselbe Entwicklung in der Frontansicht: Mit zunehmender Ptosis wandert der Brustwarzen-Vorhof-Komplex unter die Unterbrustfalte.

Grad I (leicht) – die Brustwarze liegt auf oder leicht über der Unterbrustfalte. Grad II (mittelgradig) – sie steht unterhalb der Falte, aber noch oberhalb der unteren Brustkontur. Grad III (stark) – die Brustwarze liegt mehr als 3 cm unter der Unterbrustfalte und bildet den tiefsten Punkt der Brust. Bei der Pseudoptose sitzt die Brustwarze richtig, das Volumen ist jedoch nach unten abgesackt.

Als Orientierung für die ideale Höhe dient der Jugulum-Mamillen-Abstand (Drosselgrube bis Brustwarze) von etwa 19–21 cm. Da Brustkorb und Körpergröße individuell sehr unterschiedlich sind, dienen diese Werte ausschließlich der Orientierung und werden bei Ihnen persönlich vermessen.

Planung

Haut und Volumen gehören zusammen

Wie Ihre gestraffte Brust aussehen wird, hängt vom Verhältnis aus Hautmantel und vorhandenem Drüsengewebe ab. Wir unterscheiden vier typische Ausgangssituationen – jede führt zu einer anderen Empfehlung.

Viel Haut, viel Drüsengewebe

Eine große, schwere Brust zieht stark nach unten. Hier kombinieren wir die Straffung meist mit einer Verkleinerung des Drüsengewebes (Reduktionsmastopexie).

Viel Haut, ausreichend Drüsengewebe

Bei guter Substanz, aber zu tiefem Sitz, entfernen wir den Hautüberschuss und formen den Drüsenkörper neu. Der innere Halteapparat wird dabei stabilisiert.

Viel Haut, wenig Drüsengewebe

Reicht das Eigengewebe für die gewünschte Fülle nicht aus, ergänzen wir das Volumen – schonend mit Eigenfett oder mit einem Implantat.

Viel Haut, zu wenig Drüsengewebe

Nach Stillzeit oder starker Gewichtsabnahme ist oft ein gezielter Volumenaufbau sinnvoll – als Eigenfett-Transfer oder Augmentations-Mastopexie.

Operationstechnik

Techniken & Narben

Die Schnittführung richtet sich nach der Menge des Hautüberschusses: Je mehr Haut entfernt werden muss, desto ausgedehnter die Narben. Unser Ziel ist es, mit so wenig Narben wie möglich eine stabile, natürliche Form zu erreichen.

Periareolär – nur um den Brustwarzenvorhof. Geeignet bei sehr leichter Ptosis mit erhaltener Form und Festigkeit.

I-förmig (vertikal) – um den Vorhof und senkrecht zur Unterbrustfalte. Der häufige, narbensparende Standard.

L-förmig – zusätzlich ein kurzer Schenkel in der Unterbrustfalte bei mehr Hautüberschuss.

T-förmig (Anker) – um den Vorhof, vertikal und in der Unterbrustfalte. Bei ausgeprägtem Hautüberschuss.

Augmentations-Mastopexie – Straffung und Implantat in einer Operation; die Narbe verläuft um den Vorhof und in der Unterbrustfalte.

Den Brustwarzenvorhof, der bei einer Hängebrust oft vergrößert und in die Länge verzogen ist, formen wir zu einer harmonischen, runden Größe – im Mittel etwa 3,6–4 cm, immer im Verhältnis zur Brust.

Schnittführungen der Bruststraffung: periareolär, I-förmig vertikal, L-förmig und T-förmig (Anker)
Die Schnittführung richtet sich nach dem Hautüberschuss – von rein periareolär über die vertikale I-Form bis zur T-förmigen Ankertechnik.

Volumenoptionen

Eigenfett oder Implantat?

Eigenfett-Transfer. Reicht das eigene Drüsengewebe nicht ganz aus, lässt sich die Brust mit körpereigenem Fett auffüllen. Das Fett wird an Bauch oder Oberschenkeln gewonnen, schonend aufbereitet und gezielt eingebracht. Wir arbeiten mit zellangereicherten Techniken (CELT / CELT plus nach Prof. Prantl), um die Einheilrate und die Stabilität des Ergebnisses zu optimieren.

Implantat. Ist ein stärkerer oder definierter Volumenaufbau gewünscht, kann die Straffung mit einem passenden Implantat kombiniert werden (Augmentations-Mastopexie). Wir wählen die Größe bewusst moderat, um ein langfristig natürliches und stabiles Ergebnis zu erhalten.

Innerer BH. Bei schwächerem Bindegewebe stabilisieren wir den Halteapparat der Brust von innen. Diese Technik wirkt einem erneuten Absinken entgegen und sichert eine länger anhaltende Fülle im oberen Brustpol.

Das Aesthetikon-Prinzip

Zwei Professoren. Vier Augen. Vier Hände.

Was Aesthetikon unterscheidet: Bei jeder Bruststraffung sind beide Professoren gemeinsam am Werk. Operiert wird immer zu zweit – nicht nur gemeinsam geplant: Die Anzeichnung wird gemeinsam geprüft und verfeinert, der Eingriff von beiden Professoren gemeinsam ausgeführt.

Individuelle Beratung

Ihr Beratungs- und Aufklärungsgespräch führen Sie persönlich mit einem der beiden Professoren – in Ruhe und auf Augenhöhe.

Gemeinsame Operation

Im OP arbeiten beide Professoren zusammen. Vier Augen prüfen jede Markierung, vier Hände führen den Eingriff aus – für mehr Präzision und kürzere Operationszeiten.

Durchgehende Betreuung

Verbandswechsel und Kontrollen erfolgen dort, wo es für Sie am bequemsten ist – in Heidelberg, Mannheim oder Karlsruhe.

Räumlichkeiten der AESTHETIKON Privatklinik Heidelberg
Privatklinik Heidelberg · Hier operieren wir

Ihr Weg

Ablauf & Nachsorge

Beratung & Analyse

Ausführliches Gespräch, körperliche Untersuchung, Vermessung und Fotodokumentation. Gemeinsam legen wir Ihr Ziel und die passende Technik fest.

Vorbereitung

Aufklärung, Narkosegespräch und Anpassung eines Stütz-BHs. Das Blutbild nehmen wir bei uns in der Klinik ab – ein EKG nur dann, wenn unsere Narkoseärztin oder unser Narkosearzt es für Sie für erforderlich hält. Verpflichtend ist eine fachärztlich-gynäkologische Untersuchung der Brust, die nicht älter als ein Jahr ist. Auf Nikotin bitte 6 Wochen vor und nach der OP verzichten.

Die Operation

Der Eingriff dauert ca. 1¼–1¾ Stunden in Vollnarkose. Nach gemeinsamer Anzeichnung werden Hautüberschuss entfernt, der Drüsenkörper neu geformt und der innere Halteapparat stabilisiert. Sie tragen anschließend einen Verbands-BH.

Erholung

Aufenthalt ambulant oder stationär in unserer eigenen Privatklinik (§ 30) – je nach Eingriff und Ihrem Wunsch. In den ersten Tagen Oberkörper hochlagern, kühlen (nicht die Brustwarzen) und schonen. Ab dem 3.–5. Tag ist Duschen möglich.

Nachsorge

Stütz-BH ohne Bügel für 6 Wochen Tag und Nacht. Ab der 3. Woche konsequente Narbenpflege mit Taping und Sonnenschutz (LSF 50+). Kontrollen nach 1 und 2 Wochen, dann nach 6 Wochen sowie 3, 6 und 12 Monaten – wahlweise in Heidelberg, Mannheim oder Karlsruhe.

Voraussetzung

Vor jeder Brust­operation: die Untersuchung der Brust

Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Deshalb ist eine aktuelle fachärztliche Untersuchung der Brust bei uns keine Empfehlung, sondern Voraussetzung für jeden Eingriff an der Brust.

Vor Ihrer Bruststraffung muss eine gynäkologische Untersuchung der Brust vorliegen, die nicht älter als ein Jahr ist. Welche Methode dafür die richtige ist – Tastuntersuchung, Ultraschall oder Mammographie – entscheidet Ihre Fachärztin bzw. Ihr Facharzt für Gynäkologie anhand Ihres Alters, Ihres Befundes und Ihrer Vorgeschichte.

Blutbild: Die Blutentnahme führen wir bei uns in der Klinik durch – Sie müssen dafür nicht zusätzlich zur Hausärztin.

EKG: Ein EKG ist nicht grundsätzlich nötig. Es wird durchgeführt, wenn unsere Narkoseärztin oder unser Narkosearzt es nach dem Vorgespräch für Sie für sinnvoll hält.

Sicherheit hat für uns Vorrang vor Ästhetik. Ein unklarer Tastbefund gehört abgeklärt, bevor operiert wird – nicht danach.

Sicherheit

Welche Risiken gibt es?

Die Bruststraffung ist in erfahrenen Händen ein sicherer Eingriff mit überschaubarer Ausfallzeit. Vollständig ausschließen lassen sich Risiken nie – eine gründliche, ehrliche Aufklärung gehört für uns zur Behandlung.

  • vorübergehende Schwellungen und Blutergüsse
  • Nachblutung, Infektion, Wundheilungsstörung
  • überschießende oder auffällige Narbenbildung
  • verminderte oder vermehrte Empfindlichkeit der Brustwarze
  • mögliche Beeinträchtigung der Stillfähigkeit
  • geringe Asymmetrien zwischen beiden Seiten
  • allgemeine OP-Risiken wie Thrombose oder Embolie

Zur Vorbeugung führen wir eine sorgfältige Blutstillung durch, mobilisieren Sie früh und treffen gezielte Maßnahmen gegen Thrombosen. Sollte wider Erwarten eine Korrektur nötig sein, sichert eine Folgekostenversicherung Sie finanziell ab.

Ergebnis

Wie lange hält das Ergebnis?

Eine Bruststraffung führt in der Regel zu einem nachhaltigen Ergebnis. Den natürlichen Alterungsprozess können wir nicht anhalten – aber wir können das Rad der Zeit verlangsamen.

Entscheidend ist die richtige Planung: Je moderater die Brustgröße und je besser der innere Halteapparat stabilisiert ist, desto geringer der Zug nach unten und desto stabiler das Ergebnis. Hautqualität, Schwangerschaften und Gewichtsschwankungen beeinflussen den Verlauf zusätzlich.

Mit gutem Sonnenschutz im Dekolleté, gut sitzenden BHs und einem stabilen Gewicht tragen Sie selbst wesentlich zur Langlebigkeit Ihres Ergebnisses bei.

Kosten & Finanzierung

Was kostet eine Bruststraffung?

Die Kosten beginnen bei 8.500 € und richten sich nach dem Umfang des Eingriffs. Wird zusätzlich ein Implantat verwendet, liegen sie – je nach Aufwand – bei bis zu 14.000 €. Den genauen Preis nennen wir Ihnen verbindlich am Ende Ihres Beratungsgesprächs.

Im Preis enthalten sind die Nachkontrollen nach 1 und 2 Wochen, 6 Wochen sowie 3, 6 und 12 Monaten. Zwischenkontrollen sind jederzeit möglich und werden nicht zusätzlich berechnet.

Als exklusive Privatklinik werden unsere Behandlungen in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen. Eine Ratenzahlung ist möglich; eine Folgekostenversicherung empfehlen wir für jeden ästhetischen Eingriff.

Sie möchten vorab wissen, ob und welcher Eingriff für Sie infrage kommt? Nutzen Sie unseren BRUST-CHECK – Ihre persönliche Ersteinschätzung anhand von Formular und Fotos.

FAQ

Häufige Fragen zur Bruststraffung

Was kostet eine Bruststraffung bei Aesthetikon?

Die Kosten beginnen bei 8.500 € und hängen vom Umfang des Eingriffs ab. Mit Implantat liegen sie je nach Aufwand bei bis zu 14.000 €. Den verbindlichen Preis erhalten Sie am Ende Ihres Beratungsgesprächs – inklusive aller Nachkontrollen.

Wie lange dauert die Bruststraffung?

Die Operation dauert in der Regel etwa 1¼ bis 1¾ Stunden. Da beide Professoren gemeinsam operieren, ist die Operationszeit oft kürzer als üblich.

Verändert sich die Brust nach der Operation noch?

Ja. In den ersten Wochen klingen Schwellungen ab, die Brust „setzt sich" und findet ihre endgültige Form meist innerhalb von etwa drei bis sechs Monaten. Auch danach unterliegt die Brust dem normalen Alterungsprozess sowie dem Einfluss von Gewicht und Schwangerschaften.

Zeigen Sie Vorher-Nachher-Fotos?

Auf öffentlichen Seiten dürfen wir keine Vorher-Nachher-Fotos zeigen: Das Heilmittelwerbegesetz (§ 11 HWG) untersagt die Werbung mit Vorher-Nachher-Bildern bei operativen ästhetischen Eingriffen. Im persönlichen Beratungsgespräch können wir Ihnen jedoch geeignete Beispiele zeigen und gemeinsam ein realistisches Ergebnis besprechen.

Ist die Bruststraffung sehr schmerzhaft?

Die meisten Patientinnen empfinden die Tage nach dem Eingriff als gut erträglich – eher als Spannungs- und Druckgefühl. Mit einer angepassten Schmerztherapie lassen sich Beschwerden zuverlässig kontrollieren. Wichtig ist, Schmerzen früh zu vermeiden, statt sie erst zu behandeln.

Wie bereite ich mich auf meine Bruststraffung vor?

Vor der Operation finden ein Vorbereitungs- und ein Narkosegespräch statt. Das Blutbild nehmen wir bei uns in der Klinik ab. Ein EKG wird nur durchgeführt, wenn unsere Narkoseärztin oder unser Narkosearzt es für Sie für erforderlich hält.

Verpflichtend ist eine fachärztlich-gynäkologische Untersuchung der Brust, die nicht älter als ein Jahr ist. Ob dafür Tastuntersuchung, Ultraschall oder Mammographie das richtige Verfahren ist, entscheidet Ihre Gynäkologin bzw. Ihr Gynäkologe.

Bitte verzichten Sie 6 Wochen vor und nach dem Eingriff auf Nikotin und organisieren Sie sich für die ersten Tage Unterstützung im Alltag.

Wie lange bleibe ich in der Klinik?

Die Bruststraffung kann ambulant oder mit kurzer stationärer Übernachtung in unserer eigenen Privatklinik (§ 30) in Heidelberg erfolgen – je nach Eingriff und Ihrem persönlichen Wunsch.

Wer operiert mich und wer macht die Nachsorge?

Bei Aesthetikon operieren Prof. Dr. med. Dimitra Kotsougiani-Fischer und Prof. Dr. med. Sebastian Fischer jede Bruststraffung gemeinsam – nach dem Vier-Augen-Prinzip: Zwei Professoren, vier Augen, vier Hände. Ihre Beratung führen Sie persönlich mit einem der beiden. Verbandswechsel und Nachkontrollen erfolgen dort, wo es für Sie am bequemsten ist – in Heidelberg, Mannheim oder Karlsruhe.

Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?

In der Regel nicht. Eine Bruststraffung ist ein ästhetisch motivierter Eingriff und damit eine Selbstzahlerleistung – als Privatklinik rechnen wir die Behandlung direkt mit Ihnen ab.

Eine Ratenzahlung ist möglich. Zusätzlich empfehlen wir eine Folgekostenversicherung: Sollte wider Erwarten eine Korrektur nötig werden, werden auch diese Kosten von den Krankenkassen üblicherweise nicht getragen.

Bleiben Narben sichtbar?

Jede Bruststraffung hinterlässt Narben – das lässt sich nicht vermeiden, denn überschüssige Haut muss entfernt werden. Entscheidend ist, wie sie verlaufen und wie sie ausreifen.

Wir wählen die kleinstmögliche Schnittführung, die für Ihr Ergebnis nötig ist: periareolär, i-förmig, L-förmig oder T-förmig. Die Narben liegen so, dass sie im BH und im Bikini verdeckt sind. In den ersten Monaten sind sie gerötet und fest, danach verblassen sie zunehmend und werden meist blass und flach.

Sie können den Verlauf aktiv beeinflussen: mit konsequenter Narbenpflege ab der 3. Woche, Taping und Sonnenschutz mit LSF 50+ sowie Nikotinverzicht.

Welche Risiken gibt es bei der Bruststraffung?

Die häufigsten Risiken sind Schwellungen, Blutergüsse und vorübergehende Empfindlichkeitsstörungen der Brustwarze. In seltenen Fällen können Infektionen, Wundheilungsstörungen, auffällige Narbenbildung oder leichte Asymmetrien auftreten.

Wir minimieren diese Risiken durch präzise Operationstechnik, sorgfältige Blutstillung und frühe Mobilisierung – und dadurch, dass zwei Professoren für Plastische Chirurgie jede Operation gemeinsam durchführen. Vier Augen erhöhen die Sicherheit, vier Hände verkürzen die Operationszeit.

Womit lässt sich eine Bruststraffung kombinieren?

Häufig kombiniert wird die Straffung mit einer Brustvergrößerung – mit Eigenfett oder Implantat –, um Form und Volumen in einem Eingriff zu optimieren.

Ebenso möglich ist die Kombination mit einer Fettabsaugung an den Flanken oder – besonders nach Schwangerschaften – mit einer Bauchdeckenstraffung, um die gesamte Silhouette zu harmonisieren.

Ob eine Kombination für Sie sinnvoll ist, hängt von Ihrem Befund, der Operationsdauer und Ihrer Sicherheit ab. Das besprechen wir im Beratungsgespräch offen mit Ihnen.

Wie lange bin ich arbeitsunfähig?

Gesellschaftsfähig sind die meisten Patientinnen nach etwa 5–7 Tagen. Je nach Beruf rechnen Sie mit rund 1–2 Wochen Arbeitsunfähigkeit; bei körperlich anstrengender Tätigkeit entsprechend länger.

Wann kann ich wieder Sport machen?

Leichte Bewegung ist früh erlaubt und erwünscht. Auf Sport, schweres Heben, Sauna und intensives Schwitzen sollten Sie etwa 6 Wochen verzichten. Den Stütz-BH tragen Sie in dieser Zeit Tag und Nacht.

Kann ich meine Krebsvorsorge-Untersuchungen weiter durchführen?

Ja – und Sie sollten sie unbedingt fortführen. Bei uns ist eine fachärztlich-gynäkologische Untersuchung der Brust, die nicht älter als ein Jahr ist, sogar Voraussetzung für die Operation. Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs; deshalb findet diese Abklärung vor jedem Eingriff an der Brust statt.

Nach der Abheilung sind Tastuntersuchung, Ultraschall und Mammographie uneingeschränkt möglich. Informieren Sie Ihre Gynäkologin bzw. Ihren Gynäkologen über die durchgeführte Operation, damit Narbengewebe bei der Beurteilung berücksichtigt werden kann.

Patientenstimmen

Erfahrungen mit unserer Bruststraffung

★★★★★
„Der operative Behandlungsplan meiner Bruststraffung stellte sich als absolut passend heraus. Die Ergebnisse übertrafen meine Erwartungen. Tolle Arbeit!“
Google-Bewertung · Bruststraffung
★★★★★
„Von der kompetenten und herzlichen Erstberatung bis zur Nachsorge nach der OP fühlte ich mich in besten Händen.“
Google-Bewertung · Bruststraffung mit Implantat
4,9

Durchschnitt aus den Google-Bewertungen
der Privatklinik Heidelberg

Medizinisch geprüft durch

Prof. Dr. med. Dimitra Kotsougiani-Fischer

Fachärztin für Plastische & Ästhetische Chirurgie · APL-Professorin, Universität Heidelberg

Prof. Dr. med. Sebastian Fischer, MHBA

Facharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie · APL-Professor, Universität Heidelberg

Die Inhalte dieser Seite wurden von unseren Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie fachlich geprüft. Sie dienen der allgemeinen Information und ersetzen kein persönliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch.

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